Mittwoch, März 25, 2009

Wieder kein Einkaufsbummel.

Karstadt an der Osterstraße war immer praktisch. Gut erreichbar und mit ordentlich ausgestatteter Gartenabteilung. Jedenfalls die Basics, die man so braucht, Drahtzeug, Terrakottazeug und so. Blöderweise war das alles weg, als ich letztens da war und stattdessen Spielzeug kaufen sollte. Man hat sich nämlich entschlossen, jugendliche Ladendiebe einfach zu bekämpfen, indem man dem Diebstahl den Kick nimmt und die Spielzeugabteilung gleich an die U-Bahn verlegt. Taktisch klug, muss man auch mal zugeben können.



Npw playing: Del Shannon - Runaway

Dienstag, März 17, 2009

Kein Einkaufsbummel.

"Guten Tag. Ich hätte gernen einen schwarzen Rolli, ne alberne Brille und Schuhe, für die ich einfach zu alt bin. Gerne auch in bunt."



Now playing: Roxette - Dressed for success

Donnerstag, März 12, 2009

Guns don't kill people, bullets kill people.

Ich sehe sie vor mir. All die gerunzelten Stirnen und verantwortungsvoll aussehend wollenden Gesichter derer, die wieder nicht begreifen können, wie so etwas passieren konnte. Also nicht der Amoklauf, sondern der Amoklauf mit eigentlich guten Waffen.

Nach Erfurt wurden Pumpguns verboten. Ein guter Tag für die Gegner des privaten Waffenbesitzes und ein guter Tag für gestern - niemand wurde von einer Pumpgun erschossen. Verzeihung: mit einer Pumpgun, denn guns don't kill. Das Argument, auch Messer, Alkohol und sonstiges gefährliches Zeug müsste dann verboten werden, ist überflüssig. Denn vieles von dem, was potentiell tödlich ist, ist verboten. Alkohol am Steuer zum Beispiel. Butterflymesser zum Beispiel (wobei lokale Verbote wie auf dem Kiez natürlich großer Schwachsinn sind). Oder Zyankali zum Beispiel.

Braucht man aber alles. Nicht jeder und nicht immer, aber man braucht hier und da mal Messer zum Schnippeln, ohne Alkohol kein Wein und mit Zyankali können Chemiker sicherlich wichtige Dinge anstellen.

Was also, wenn jemand mit Zyankali unbedingt einen Giftmord durchführen will? Er wird sich nicht daran hindern lassen. Aber er wird es sich schon illegal besorgen müssen - nicht aus der Hausapotheke. Welcher Schulamokläufer hat aber jemals Waffen auf dem Schwarzmarkt besorgen müssen? Ernst gemeinte Frage.

Ob es ein vernünftiges Argument dafür gibt, dass Sportschützen ihre Waffen zuhause und nicht adäquat im Safe eines Clubs aufbewahren müssen, weiß ich nicht, gehört hab ich noch keins, denn das ist normalerweise die Stelle, an der sich die Befürworter für Guns@Home ihrem letzten argumentativen Zipfel zuwenden: Dem Jäger.

Dem kann ich nur entgegnen: Von mir aus. Ein Jäger sollte seine Jagdwaffe zuhause haben dürfen. Genau wie ein Polizist seine Waffe zuhause haben darf. Lässt sich ausschließen, dass diese Waffen missbraucht werden? Natürlich nicht. Aber darum geht es auch gar nicht. Es geht um Minimierung.

(PS: Tippfehler bitte ich zu entschuldigen, die neue Netbooktastatur ist doch etwas gewöhnungsbedürftig)

Dienstag, März 10, 2009

Konjunkturpaket III

Bringt locker mehr als alle bisherigen Pakete, ist allerdings eher begrenzt, was die Empfänger, genauer den Empfänger, genauer die Empfängerin angeht, nämlich Berlin.

Was muss ich da wieder lesen? Coming soon: Das freundliche Berlin. Das "Coming soon": Geschenkt. Aber warum investiert Ihr Millionen in das Bild des freundlichen Berlins, wenn Ihr erkannt habt, dass Berliner zwar freundlich sind, aber nicht so wahrgenommen werden wollen?

Vielleicht weil das "wollen" mehrdeutig ist: Wollen im Sinne von "Wollen wir vom Stadtmarketing" und "Wollen wir als Berlintouristen". Als Tourist will man den stänkernden Hauptstädter. Wenn ich im Bus oder im Taxi ein "Grüßgott" hören will, dann hol ich mir das in Bayern ab.

Hier das versprochene Konjunkturpaket: Investiert die Millionen lieber in eine vernünftige Currywurstbude (Das Vorbild gibts in Hamburg). Von Stadtmarketing versteht Ihr nix.

Now playing: (Ich komm nicht auf den Namen) - Berlin, Berlin (bei Nacht gibts keine Mauer)

Mittwoch, März 04, 2009

Sofa mit Geheimfach.

Ich bin mir nicht sicher, was ich besser finde: Zweimal das gleiche Bild eines Sofas zu zeigen oder die an Satire grenzende Fehlplatzierung der Abstellfläche daran:



Now playing: Depeche Mode - Wrong