Montag, April 28, 2008

Stadtrundgang.

Links und rechts ist es mitten in der Stadt. Wirklich.



Wieso? Angeleint isser doch. Von festhalten steht da nichts.



Kurzer Psychotest. „Wenn ich das Bild um 90° drehe, sehe ich a) Einen fröhlichen Smilie b) Einen traurigen Smilie c) Ein Kanu, das sich im Wasser spiegelt.“



In Hamburg ist es Tradition, Bratwurst aus absurden Fleischsorten herzustellen. Und immer wieder kommt jemand und setzt noch einen drauf.



Und das ausgerechnet bei Dittsche:



Das Gute an Studentenverbindungen ist, dass sie ihre Dummheit gerne schon im Schaufenster ausstellen.



Aus der Reihe „Selbstbewusste Produkte, die keine Sau kennt.“



CSI Playmobil



Läktorat?



Ich hab nur den Ball gespielt!



Super-Name, Super-Logo, Super-Claim.



Wrangelstraße: Gefühlte Grünwählerdichte: 100%



Nebenan im Eppendorfer Weg: Gefühlte HSV-Fandichte: 0%



Und sich dann wundern, wenn nach einem normalen Hausbrand die halbe Stadt abfackelt (die Deichstraße ist die einzige Straße, die nach dem Brand von 1842 so belassen worden ist. Was nicht abgebrannt ist, wurde hurtig abgerissen, da es bei der dichten Bebauung und den engen Gassen kein Wunder war, dass die Stadt tagelang brannte. Das ist natürlich eine arg verkürzte Erklärung, wer mehr wissen will, muss das schon woanders in Erfahrung bringen):



Auch in der Deichstraße, nur nicht im Bild: Horden von fotografierenden Japanern (war gar nicht so leicht).



Wie hält man es eigentlich ohne Hafen aus?



Wer übrigens plant, sich das Modellbahnwunderland oder wie das heißt in der Speicherstadt anzuschauen, der sollte das dringend auch tun. Die Speicherstadt selbst natürlich auch.



Sonnenuntergang am Fluvius Albis (ist es eigentlich sehr nerdy, wenn einem bei dem Bild als erstes die Doppelsonne von Tatooine einfällt?)



Now playing: Dusty Springfield – You don’t have to say you love me

Freitag, April 25, 2008

Die jungen Leute wieder.

Wenn die Jugend ein unentreißbares Recht besitzt, dann ist es das Recht, sich bis weit über die Grenzen des Absurden zum Hans zu machen. Ich nehme mich da gar nicht aus, ich habe auch mit drei Swatches am Arm und hochgekrempelten Sackoärmeln zu Baltimora getanzt und "Tarzan-Boy" mitgegrölt. Und ich danke allen Göttern von Allah bis Zeus dafür, dass es damals noch kein Internet gab und Filmkameras riesige und schweineteure Ungetüme waren.



Wer Zeit hat, einfach mal bei Youtube weiter nach "krochn" suchen.

Now playing: Craig David - Unbelievable

Mittwoch, April 23, 2008

Donnerstag, April 17, 2008

Arrogante Titel muss man einfach lieben.

Ich hab noch nie im Leben ein Kochbuch weiter empfohlen (warum auch? Meistens reicht ja ein Rezept), aber ich auch noch nie im Leben ein Kochbuch in einer Nacht durchgelesen (warum auch? meistens reicht ja ein Rezept). Bei der Geschmacksschule muss ich aber eine Ausnahme machen.



In der Geschmacksschule sind die Rezepte eher Mittel zum Zweck: Es geht nämlich nicht darum, Zeug nachzukochen (ok: auch). Es geht darum, herauszufinden, ob und wie Zutaten und Zubereitungen miteinander harmonieren – und warum. Dollase zerlegt den Geschmack in seine tatsächlichen Bestandteile. Aus „näää, das ist mir zu bitter“ kann also beim gepflegten Nörgeln werden: „Näää, das ist mir zu bitter, zu glibberig, zu kalt, sieht doof aus und klingt beim Kauen nach Wattwanderung.“ Die Geschmacksschule ist meines Wissens das erste Kochbuch, das sich mit allen Sinnen beschäftigt.

Kostet ne Mark mehr, aber dafür braucht man auch in Zukunft weniger Kochbücher.

Now playing: Accardi/Gold – What’s for Dinner?

Dienstag, April 15, 2008

Himmel über Hamburg.



Ist ja nicht so, dass die Sonne gar nicht scheinen würde. Sie scheint nur irgendwie ... anders.

Now playing: The Cure - Prayers for Rain

Montag, April 14, 2008

Stereotypische Reaktionen auf die Sonne: Ringelblumen und Kapuzinerkresse säen.

Und Erdbeeren pflanzen. 12 Stück, um genau zu sein, die gab es bei Bauhaus nur im Dutzend. Ich also mit einer Palette Erdbeerpflanzen latent aggressiv werdend ab zur Kasse um dort mit halb Hamburg den Vormittag zu verbringen. Immerhin Sozialstudien für lau ("kumma Mama, ih bäh Stachelbeeren", "3000 Quadratmeter muss man ja auch irgendwie bepflanzt kriegen", "nee , einfacher wird das mit drei Kindern auch nicht gerade").

Und das alles nur um sich auf den letzten Metern kurz vor zuhause ob des akuten Spießertums vom Ex-Prakti auslachen zu lassen. Prognose: Wenn Du in meinem Alter bist, rennst Du auch beim ersten richtigen Frühlingstag in den Baumarkt und kaufst Zeug. Das ist evolutionär so vorgegeben.



Prognose 2: die Ringelblumen schaffen es, die Kresse nicht (noch zu kalt, aber ich lerne es ja nicht).

Now playing: The Cure - Hanging Garden

PS: Weil es sonst ja wieder keiner glaubt:

Freitag, April 11, 2008

Bitte, bitte, bitte.

Wenigstens ein einziges Mal in meinem Werberleben hätte ich gerne einen Kunden, der so etwas kauft (klick = groß):





Großartig. Keine Smart-Ass-Bildidee, keine Layout-Neuerfindung, kein Kauf-Mich-Geschrei. Einfach nur eine klitzekleine Modifikation in der Herangehensweise. Und schon hat man traumhafte Anzeigen.

Now playing: Barenaked Ladies - Thanks that was fun

Via Copyranter

Donnerstag, April 10, 2008

Einen Toast auf die letzten Olympischen Spiele. In Zukunft nur noch Fußball.



Was war noch gleich der Sinn des Fackellaufes? Möglichst lange zu versuchen, möglichst vielen Löschwilligen auszuweichen und wer das am längsten schafft, hat gewonnen? Vermutlich. Das IOC findet das jetzt aber total doof und gemein und spielt deshalb beim nächsten Mal lieber alleine.

Wenn man senil wird, verhält man sich ja auch eher kindlich, die Mitglieder des IOCs dürften mittlerweile wieder im besten Kindergartenalter angekommen sein. Mit allen Vor- und Nachteilen, inklusive der alterstypischen Realitätsverleugnung. Immerhin eins haben sie geschafft: Ich freue mich auf die Spiele. Zumindest auf das Rahmenprogramm. Und damit dieses Rahmenprogramm so bunt wie möglich wird, muss der Boykott so dünn wie möglich ausfallen. Also ganz, quasi.

Boykott ist 80er, Medienpräsenz ist heute. Wer erinnert sich noch an die fehlenden Nationen 1980 und 1984 und an die erschütternden Bilder ausgeschalteter Fernseher, die damals um die Welt gingen? Genau. Und trotzdem wird wieder von Boykott gefaselt. Was wirklich wirkt, sind Bilder und Botschaften (Augen zumachen und an Olympia 1968 in Mexico denken). Und wenn alles so läuft, wie es anfängt, dann werden diese Spiele dem IOC so dermaßen um die Ohren fliegen, dass es danach die Rechte komplett an Kirch verkaufen kann. Zum symbolischen Preis von einem Euro.

Now playing: Yello - Vicious Games

Das Logo stammt aus dem sehr empfehlenswerten Social-Advertising-Blog "Osocio" aus der eigens eingerichteten Beijing-Kategorie.

Freitag, April 04, 2008

Mein Service für akrophobische Nerds.

Höhenangst jetzt auch im Blindtext-Blog ausleben:



Now playing: The Cure - Watching me fall

PS: Auf der nächsten Re:publica bin ich übrigens dabei. War dann ja doch noch alles ganz interessant. Momentan höre ich gerade die Aufzeichnug
Musik im Netz. Empfehlenswert.

Milliarden Möglichkeiten.

Milliarden Möglichkeiten, darauf hinzuweisen, dass die Nudeln besonders viel Ei enthalten.



Und ihr entscheidet euch für „Dotter-Segen“. A fucking break me give.

Now playing: The Get Up Kids - The Worst Idea

PS: Noch 45.

Mittwoch, April 02, 2008

Re:spekt!

Also wenn die restlichen Diskussionen auf der Re:publica nur halb so interessant sind, wie die eben gesehene (Blogs & Journalismus), dann schon mal gute Nacht. Da hätte ich mit meiner Arbeitszeit auch besseres anfangen können.

Now playing: Depeche Mode - Work Hard

Dienstag, April 01, 2008

Twitter? Ich?

Nicht, dass ich den Blödsinn tatsächlich mitzumachen gedenke. Aber weiß jemand, wie man das hier im Blog implementiert?

Now playing: Wayne Wonder - Just in case

Schön wär's.

Regel: Plakatstellen, die man nicht persönlich in Augenschein genommen hat, liegen in 20 Meter Höhe, hinter der größten Eiche der Welt oder in Hinterhöfen, die man allenfalls bei der Berichterstattung über eine Hinrichtung im Rotlichtmilieu zu Gesicht bekommt.

[Aprilscherz]Der Hamburger Senat hat deshalb die Werbeflächenvermarkter Ströer-Gruppe und JCDecaux Deutschland dazu verdonnert, jedes so verbockte Plakat mit einem Bild zu versehen, auf dem der Mitarbeiter, der das verbockt hat, ein Schild trägt mit der Aufschrift „Ich habe das verbockt.“[/Aprilscherz]

Now playing: Perry Allen - You'd never notice