Freitag, März 28, 2008

Aus der Reihe "Schöne Dialoge fremder Leute"

Er: "Monogamie ist aber total unnatürlich!"

Sie: "Die Klospülung ist auch nicht gerade von den Neandertalern erfunden worden und hat sich trotzdem als recht tragbares Konzept erwiesen."
Now playing: David Bowie - Be my Wife

Donnerstag, März 27, 2008

Noch 46



Außerdem:

Starte Dein iTunes, was sagt die Statistik:
1432 Titel
5,6 Tage
12,47 GB

(Apropos GB: Mein erster PC hatte seinerzeit 8 MB Arbeitsspeicher und sagenhafte 600 MB Festplatte. Das war 95 absolut top.)

Kürzester und längster Track (ohne “Intros”):
Diverse Sprechercastings mit nichtssagenden 9-Sekunden-Tracks.
John Sinclair – Hügel der Gehenkten 1 Stunde 13 Minuten. Tonstudio Braun halt.

(Musik? Sagt wer?)

Erster und letzter Track (Titelname):
_ _ Gott sprach Ficken (dahinter steht, das sei von den Ärzten, aber das glaub ich nicht. Und dass das auf 1 ist, liegt unspektakulärerweise nur an den beiden Unterstrichen)
„Zu spät“ (Diesmal tatsächlich von den Ärzten)

(Ich denke mir das übrigens nicht aus.)

Erster und letzter Interpret:
(Rock Steady Crew) mit „Hey You“ (auch hier sind die nicht gelöschten Sonderzeichen Schuld.)
Zeraphine mit „Titel 15“ (der natürlich eigentlich anders heißt, aber man kommt ja zu nix.)

Erstes und letztes Album (Titel):
„???“ von Frank Sinatra (Jajaja. Irgendwann ist es einfach zu spät, Ordnung in das System zu bringen.)
„Zilloscope 04-2001“ (Da war das Zillo noch gut. Oder ich war ... anders)

Die fünf meistgespielten Tracks:
„Your love alone is not enough“ Manic Street Preachers
„Talk“ Coldplay
„I’m still in love with you“ Trio Rio (was ich mir nur so erklären kann, dass die iTunes-Version mit dem Zähldings erst auf meinen Rechner gekommen ist, als ich auch das Lied drauf hatte. Vielen Dank nochmal)

Suche nach folgenden Begriffen – wieviele Songs tauchen als Ergebnis auf?
Sex: 31 (26 x mit Heinrich Lübke – Equal goes it loose. Was ich mir nun wirklich überhaupt nicht erklären kann.)
Death: 2 (Uncool? ich?)
Love: 50 (Notiz an selbst: 7. April, Paul Anka, auf „Puppy Love“ hoffen)
You: 80 (Notiz 2: Und auf „You are my Destiny“)
Me: 233 (wird aber arg verzerrt durch so Sachen wie „Fleisch ist mein Gemüse)
Home: 6 (Falco und Depeche Mode, das einzige ergebnis, das ich hätte voraussagen können)
Boy: 8 (mach ich eigentlich gerade irgendwas falsch oder warum sind das immer so wenig?)
Girl: 15 (und auch das liegt nur an diversen Mixen von Ladytron mit „Playgirl“

Now playing: Jon Abernathy – I’m finally finished (immerhin)

Mittwoch, März 26, 2008

Internat zum Mitnehmen.

Falls jemand glaubt, er habe jede @-Spielerei schon gesehen:



Merke: Nur weil etwas noch nie dagewesen ist, heißt das noch lange nicht, dass seine Zeit gekommen ist.

Now playing: Howard Maple - Better Hide

Donnerstag, März 20, 2008

Noch 47



Ich weiß nur noch nicht, ob ich den nächsten Pflegeschock, der definitiv kommen wird, als Doublette zähle oder als schon abgehakt werten werde.

Now playing: Shugar - Depends on the day

Hintergrund: Der Mopo-Countdown

Mittwoch, März 19, 2008

Füll! Mich! Aus!



Ist das zu fassen? Wie hohl kann man sein sein? Wo soll das enden, wenn es schon so weit ist? Sorry, lieber Immobilienservice, aber bei dem Menschen, der den Zettel angeklebt hat, stell ich mir gerade ein grunzendes, sabberndes Wesen vor, das vermutlich Minuten gebraucht hat, um überhaupt das Konzept des Tesafilmabrollers zu verstehen. Bis zu dem Konzept eines Lückentextes hat es mit einem IQ von ungesalzener Graupensuppe dann natürlich nicht mehr gereicht.

Now playing: Dieter Thomas Kuhn - Sag mir quando sag mir wann

Dienstag, März 18, 2008

Finde den Fehler.



Das ist ein Motiv (mehr davon bei adsoftheworld) für eine Comedy-Show namens "Jewtopia - Goy meets Girl". Ein "Goi" ist ein Nichtjude. Der (funny Wortspiel) also trifft hier offensichtlich auf eine Jüdin, denn einer von beiden muss bei "Jewtopia" doch wohl Jude sein.

Now playing: Warryn Peace - Something wrong here

Noch 48



Jetzt wollnses aber wissen. Der Mopo-Countdown

Now playing: Krokus - Speed up

Montag, März 17, 2008

Noch 49



Wobei ich zugeben muss, dass das länger als gedacht gedauert hat.

Now playing: Tall Firs - More to come

Nachtrag: Darum geht es.

Mittwoch, März 12, 2008

Did I see fucking what?

Erwischt.

Now playing: Ray Straughter - No I didn't

Bei Kiki aus den Kommentaren gefischt.

Nachtrag: Nach Hinweis in den Kommentaren bleibt festzustellen: Alles nur geklaut. Und zwar bei Kolle-Rebbe. (Allein: Wenigstens hätte man es in dem englischen Spot tatsächlich bemerken können.)

Mittwoch, März 05, 2008

Die Sprachverschwörung.

Von meinen Nörgelfreunden im Forum des Vereins für die deutsche Sprache bin ich ja einiges gewohnt. Aber was da momentan abgeht, spottet jeder Beschreibung: Denglisch, englisch, Worthülsen und Anglizismen überall - klar, nix Neues. Doch endlich werde ich auch über die Initiatoren (!) der Verunreinigung unserer Sprache "aufgeklärt". Stellen Sie das Bier kalt, schnallen Sie sich an und machen Sie sich gefasst auf Enthüllungen, von denen Sie nie zu träumen gewagt hätten: "Die Sprachverschwörung der amerikanischen Werbemafia."
"Aber ob Sie das glauben oder nicht, ist auch unerheblich, weil es einfach passiert, denn es gibt einen gelenkten Sprachwandel, der durch bestimmte Institutionen, u.a. die Werbebranche, vorangetrieben wird."
Ganz runterscrollen, unten geht es los (der Rest ist natürlich auch nicht uninteressant).

Now playing: The Redwalls - They are among us

Dienstag, März 04, 2008

Großartige Bildidee*.

Quizzfrage: Für welchen Film wird hier geworben?



Korrekte Lösung: "American Psycho"




Now playing: Nena - ?

*Aber: Rainfall hat es in den Kommentaren schon angemerkt: Die Krawatte ist zu kurz gebunden. Da lass ich auch den Einwand eines Kommentators meiner Bildquelle nicht gelten, das Hemd sei vielleicht im Eifer des Gefechts rausgerutscht. Aber das ist ein Aber, über das ich getrost hinweg gesehen hätte. Das zweite Aber ist da schon schwerwiegender, aber der Herr, dem das hätte auffallen müssen, treibt sich ja gerade auf irgendwelchen Messen rum. Und zwar sieht die Krawatte nicht so aus, als hätte sie mehr als 10$ gekostet.

Wenn man schon Patrick Bateman darstellen will, dann sollte man sich für das Bild auch ruhig die Krawatte seines CDs leihen - und nicht die einzige, die im Schrank des Junior-Texters hing.

Schock am Frühstückstisch: Salz fast alle!

Liebe Hamburger Morgenpost, langsam habe ich die Faxen dicke. Euer inflationärer Gebrauch des Wortes "Schock" in allen Facetten und Variationen bereitet mir körperliche Schmerzen. Trotzdem gebe ich Euch noch eine Chance. Na gut, 50, um genau zu sein. 50mal dürft Ihr das Wort "Schock" (geschockt, schockierend etc., Ihr versteht was ich meine) noch benutzen*, danach werde ich nie wieder eine Mopo in die Hand nehmen. Versprochen Vermutlich.

Now playing: H-Blockx - Countdown to Insanity

*Davon ausgenommen sind natürlich die Situationen, in denen tatsächlich jemand unter Schock stand.

Montag, März 03, 2008

Das Leben ist wie ein Brillenputztuch im Kulturbeutel eines Auftragsmörders.

Momentan wird auf Sat 1 für Sat 1 geworben, bzw. nicht für Sat 1, sondern für Sat 1 Comedy, einen Kanal, den ich, preiset den Herrn, nicht empfange. In dieser Eigenwerbung erzählt mir Sarah Kuttner, dass sie gelacht habe und sogar fast geweint. Vielleicht auch tatsächlich geweint, ich erinnere mich nicht.

Frau Kuttner jedenfalls war auf Poetry-Slams unterwegs, die auf Sat 1 Comedy übertragen werden. Und wie das so ist mit Werbung für Sendungen, werden kurze Ausschnitte gezeigt, um dem potentiellen Zuschauer zu zeigen, was ihn erwartet (so wie bei "Sparta" im Vorab-Trailer der komplette Film erzählt wurde).

Poetry-Slam also. Und der Ausschnitt, der gezeigt wurde, zeigte einen ... jungen Mann, der sehr inbrünstig die Formulierung aussprach:
“Das Leben ist wie ein Stück Seife auf dem Boden einer Knastdusche.“
Jetzt ist das Fehlen eines Lektorats ja bekanntermaßen gleichzeitig Fluch und Segen des Poetry-Slams (bei Blogs ist das übrigens ähnlich).

Fluch für den Autor, dem dadurch solche Metaphern durchgehen, die er für die großartigsten und gelungensten hält. Segen für das Publikum, das dem Vortragenden per Pfeifkonzert mitteilen kann, was ein Lektor vielleicht behutsamer getan hätte.

Nur passierte in diesem Fall nur eins: Alle haben gelacht.

Das verstehe ich nicht.
“Das Leben ist wie ein Stück Seife auf dem Boden einer Knastdusche.“
Was sagt denn das aus? Außer:
“Das Leben ist wie ein Stück Seife.“
Denn das Bild von dem berühmten Stück Seife auf dem Boden der Knastdusche betrifft die Seife selbst nur sehr marginal, spannend wird es eigentlich nur für denjenigen, der aufgefordert wird, sich doch bitte danach zu bücken. Und darauf sollte die Metapher wohl eigentlich zielen. Hat sie aber nicht. Trotzdem fanden das alle witzig. Wobei: Vielleicht haben sie ihn ja auch ausgelacht.

Das Leben fordert einen eben manchmal dazu auf, sich nach der Seife zu bücken.

Now playing: Eddie C. Campbell - Life is like a game