Mittwoch, Mai 28, 2008

Der Verbraucher ist die größte Macht der Handelswelt. Nur ist es ihm scheißegal. Ist schließlich alles super-billig.

Irgendwo habe ich mal gelesen, die Franzosen gäben etwa 14% ihres Einkommens für Lebensmittel aus. Würde mich wundern, wenn die Deutschen es auch nur auf die Hälfte bringen würden. Freuen sich ein neues Loch in den Arsch, wenn die Milch statt 90 Cent 60 Cent kostet oder das Kilo Hack für 2 Euro zu haben ist – ob sie dabei Scheiße fressen und/oder die Drecks-Discounter pudern, wird erstmal nicht hinterfragt.

Bis zum nächsten Lebensmittelskandal. Dann wird wieder gejammert und geschimpft, was das Herz des deutschen Realitätsverweigerers so hergibt. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes zum Kotzen. Wann kostet Fleisch endlich das, was Fleisch verdammte Axt noch eins zu kosten hat, wenn es mit einem Mindestmaß an Restanstand produziert wird? Und Fisch? Und Milch?

Wenn der Verbraucher einfach endlich Qualität und Transparenz fordern würde, würde er sie auch bekommen müssen. Wie wollte sich der Handel denn wehren? Aber das wird nicht passieren, denn die Hauptsache ist ja, das es alles schön billig ist. Der Flat-TV war schließlich teuer genug.

Sozial-Disclaimer: Selber und gut zu kochen ist immer noch billiger, als so manch ein Dosen-, Tiefkühl-, Mikrowellenopfer da draußen sich das vorstellen kann. Und auf Dauer auch gesünder. Und leckerer. Und kein Mensch braucht viermal die Woche Fleisch. Und Mc und Co schon gar nicht. Und die ganzen Mix-Frucht-Wasser-Getränke sind ALLE Beschiss, mixt Euch Euren Kram selber.

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Kommentare:

Ad hat gesagt…

ja, in österreich sieht das ganze aber ein bissi anders aus. die lebensmittelpreise sind deutlich höher, als in deutschland und "discount" gehört kaum zur marktführung. da ist die frage berechtigt, wo das geld denn bleiben würde, wenn die bauern verarmen, während die konsumenten apothekenpreise zahlen...

ramses101 hat gesagt…

Wir sind doch im Prinzip beieinander.

Es geht mir darum, dass Lebensmittel so viel kosten, wie sie kosten müssen. Wenn das in Österreich bereits der Fall ist und die Spanne beim Handel bleibt, dann muss man den Handel eben außen vor lassen. Bzw. bei Händlern kaufen, die ihre Lieferanten fair bezahlen. Ob Discounter oder Handelskette spielt dabei eigentlich eben so wenig eine Rolle, wie der tatsächliche Preis.

Genau so wenig nämlich, wie es bei mir prinzipiell eine Rolle spielt, ob ich 1,50 für Milch ausgebe oder ob ich 1,50 für Milch ausgebe - wichtig ist mir nur: Wie viel bleibt davon wo hängen? Und das ist der Punkt. Habe heute von einem Bauern gelesen, der um die 20 Cent pro Liter bekommt. Damit sich das für ihn rechnet, müssten es aber 48 sein.

Das Gleiche ist es beim Fleisch, nur dass da noch die Tiere dazukommen, die im Zweifel mal durch halb Europa gekarrt werden, weil es billiger ist.

Ich glaube eben nicht an die Allmacht der Handelsketten, die sich schlicht auf der Bequemlichkeit des Verbrauchers stützt. Die ist eben in einigen Ländern stärker, in anderen nicht. In England ist sie enorm, in Deutschland auch, in Österreich vielleicht ebenso. In Frankreich und Italien ist das anders.

Ad hat gesagt…

ja, ich bin eh bei ihnen. und ich fühle mich auch sicher nicht persönlich angesprochen, denn ich gehöre sicher nicht zu denen, die irgendwas kaufen, weils billig ist. um ehrlich zu sein, darf ein produkt ruhig mehr kosten, wenn es denn diese bedarf. gerade j. beeindruckt mich damit, daß sie wirklich darauf achtet, wo was herkommt und ob man regional jemanden unterstützen kann, statt tausende kilometer gekarrte klamotten aus massenhaltung zu befürworten. das ist gut und sinnvoll.

nur, wenn man beispielsweise in einer "größeren" stadt wie wien wohnt, dann sind einem manchmal halt die hände gebunden. wir sind nunmal darauf angwiesen, unsere frische(!) milch im markt zu bekommen. als es diese letztens nicht gab, standen wir erschrocken vor der tatsache, im falle eines falles nur noch diese beschissene h-milch kaufen zu müßen, weil, naja, finden sie mal hier irgendwo eine alternative.

was ich meine, ist folgendes: es gibt solche und solche. sicher ist es den meisten egal, was sie in sich hinenstopfen, doch mir ist es das nicht. trotzdem sind mir die hände gebunden, wenn alles ständig nicht nachvollziehbar (da eben die bauern immer weniger bekommen) teurer wird, während ich als konsument mit hirn, keine ausweichmöglichkeiten habe. da wird man doch automatisch irgendwann säuerlich, oder?

Ad hat gesagt…

p.s. ja, klar, ich könnte natürlich auch die umwelt verpesten und 40 km mit dem auto zu einem bauer rausfahren...

blaah

;-)

ramses101 hat gesagt…

Veilleicht läuft da in Wien sogar noch vieles schiefer als hier, keine Ahnung. Aber ich kauf so viel es geht auf dem Markt (und nicht mal das stimmt, ich kaufe auf vielen Märkten, da ich selten für eine volle Woche kaufe, aber "mein" Markt eben nicht jeden Tag ist) oder im Bio-Supermarkt. Da kostet es in etwa das gleiche und ich weiß, dass die regionalen Bauern nicht von den Müllers und Spars dieser Welt erpresst werden. Denn die Milchprodukthersteller sind ja teils schlimmer als der Handel selbst.

German Psycho hat gesagt…

Ach kommense. Das sind doch Allüren, die nur wir Besserverdienenden uns leisten können. Wenn das Geld mal nicht so locker sitzt, dann fragt man sich halt schon, ob es unbedingt der Bioladen sein muß, oder ob man nicht doch bei Lidl und Co. einkauft.

Ich habe ja beides probiert. Und die Rechnung bei den Discountern ist in der Tat deutlich kleiner als bei den Bioläden.

Wenn uns der Staat mal die Möglichkeit einräumte, bewußter konsumieren zu können, indem er uns nicht die Hälfte unseres Lohnes abknöpft und uns dafür das Rundum-Sorglos-Gewissen verschafft, dann sind natürlich all Ihre Einwände gerechtfertigt.

Aber momentan kann ich gut verstehen, wenn einfache Menschen (tm) bei Aldi, Lidl, Plus und wie diese ganzen Dinger heißen, einkaufen.

Es muß ja noch Geld für Sprit übrig bleiben ;-)

Joshuatree hat gesagt…

Und jetzt ist EM, werter Ramses. Heute im Supermarkt bekam ich einen Kasten Bitburger (20x0,5) für 10,99 (!) und dazu eine Flasche gratis plus eine von diesen komischen Mixgetränken und eine Fußballflagge dazu, auf die meine Tochter scharf war.

btw: @GP: Die elektronische Steuerklärung in Deutschland heißt "Elster". Und die Macht der Wähler sollte doch die größte Macht sein ... Nur ...

ramses101 hat gesagt…

Psycho: Das Argument lass ich nicht gelten. Es muss erstens nicht zwingend der Biomarkt sein, es reicht völlig, auf Discounter zu verzichten. Zweitens hat auch der viel zitierte "kleine Mann" genug Geld, um 20 Cent mehr pro Liter Milch auszugeben. Es spendet die Kohle nur lieber gemeinnützigen Vereinen wie SONY oder Shell. Muss er natürlich selbst wissen, wo seine Prioritäten liegen. Aber ich wette 20 000 Liter Biomilch darauf, dass genau die Leute, die momentan stolz wie Oskar an der Milch sparen, die ersten sind, die dem BILD-Reporter ins Mikro diktieren, "mit ihnen könne man es ja machen" wenn die Milch wider teurer wird, weil sie die Hälfte aller Milchbauern in den Bankrott gespart haben.

@Joshuatree: Ohne Deutschlandflagge kauft die Plörre doch auch sonst niemand ;-)

westernworld hat gesagt…

es ist ja sehr modern immer in die selbe kerbe zu hauen und frankreich und italien als die mutterländer aller genüße und rechtschaffenen lebensarten hinzustellen.
um das dann am deutschen geiz fest zu machen.

da spielt wohl das klima und grad der urbanisierung und industrialisierung seit dem 19jh. eine größere rolle für die esskultur. man kann dort besser essen , aber ob es alle tun wie unterstellt da hab ich doch sehr meine zweifel.

und zum thema gammelfleisch, einer der gründe warum mir das fleisch essen in den 90ern für ein paar jahre ganz verging war ein französischer skandal bei dem schweine mit ihren eigenen exkrementen gefüttert wurden, oder erinnert sich noch jemand an italienische olivenöl/wein/milch etc. skandale?

bekommen wir wirklich mit was unsere positiven vorurteile über die mittelmeerländer erschüttern könnte?

geiz ist geil scheint auch in diesen ländern seine anhänger zu haben, muß ja. aldi und lidl expandieren europaweit enorm kräftig … komisch wo das doch eigentlich ein rein deutsches problem ist …


die deutschen verbringen übrigen mehr zeit mit kochen pro tag als die franzosen, wer hätte das gedacht und was sagt das über die esskultur aus?

erst einmal garnichts, es sagt etwas über die frauenerwerbsrate aus.

wenn sie kochen kochen die franzosen im schnitt immer noch besser, noch … und im schnitt.


daher hier mal ein paar belastbare zahlen zum thema geiz ist ist geil.

http://tinyurl.com/57pwbk

und ein paar anmerkungen für statistiklaien die diese diskussion zu dominieren scheinen.

wenn die franzosen 14% und die bulgaren 21% ausgeben heißt das daß die bulgaren besser eßen? nicht wirklich oder … es heißt das sie ärmer sind.

denn gemeßen wird in % der gesamtkonsumausgaben und da gibt es eben auch bei lebensmitteln einen grenznutzenpunkt.

will sagen, ein millionär gibt in % weniger aus als ein harz4-empfänger obwohl er möglicheweise das 100x zahlt.

genauso stellt niemand die relevante frage wie sich den die einkommensunterschiede zwischen deutschland und dem vergleichsland ausnehmen und ob die zahlen den gesamtkonsum über alle schichten hin oder die ausgaben des durschnittsverdieners (eigentlich mittelwertverdieners, aber das würde zu weit führen…) wiederspiegelt.

wenn eine obere mittel- und oberschicht nämlich besonders viel für restaurants und teure lebensmittel ausgibt verzerrt dies das bild natürlich durchaus vor allem wenn die mittelschichten eher klein sind wie z.b in großbritannien oder den usa, bei gleichzeitiger großer einkommensungleicheit, die wiederum senkt den anteil der lebensmittel an den gesamtkonsumausgaben, da reiche für lebensmittel weniger in % ihres einkommens ausgeben aber überproporzional in absoluten zahlen zum gesamtkonsumbeitragen, obwohl sie einen kleineren anteil ihres einkommens ausgeben als der durchscnitt oder die wachsende zahl armer.

und so weiter … wie gesagt so einfach wie es die herrschaften kerner bioleck, siebeck et al es sich machen, tenor " … das muß es einem halt wert sein, …" ist es nicht.

das würden sie einsehen wenn 200€ +/- für lebensmittel im monat für sie den unterschied zwischen freizeitgestalltung mit freunden oder eben nicht machen würde.


was mich am meisten nervt ist das es in solchen diskussionen oft vielmehr um die präsentation eigenen sozialen kapitals zwecks einheimsen eines distiktionsgewinns geht als tatsächlich ums essen.

ich würde auch gerne keinen discounter mehr von innen sehen, dann wäre aber am 15. der erste und mit biofleisch wär auch sense, btw bio ist nirgendwo so beliebt wie ach so geizigen deutschland, go figure.

essen ist einkommens und schicht/klassen und milieufrage.

das sich unsere landwirtschaft ändern muß keine frage, aber warum essen sie den keinen demeterkuchen ist sicher nicht der dikurs der uns dahin führt.
und wenn verbraucher durch einfaches fordern das bekämen was sie wollten sähe unsere konsumgüterlandschaft ganz anders aus, der einfluß der korruption durch sog. lobbyarbeit ist den dann doch zu groß.

genlebensmittel, ampelkennzeichnung anbody?


so und jetzt geh ich mir was leckeres kochen, obwohl oder gerade weil das thema sicher ein topf ohne boden ist.


p.s. zu dem thema gibt es eins schönes harald schmidtzitat das da sinngemäß lautet :"das problem in deutschland ist das zuviele leute die 20000€ im monat verdienen denen die 2000€ verdienen sagen wollen wie sie leben sollen. "

ramses101 hat gesagt…

Ich hau in keine Kerbe und ich versuche hier auch um Gottes Willen keine Quelle für Diplomarbeiten aufzumachen. Au Contraire. Hier wird schlich gepöbelt, reflektieren dürfen andere.

Aber gut: Prozentzahlen sagen natürlich nicht viel aus, in vergleichbaren Ländern sind sie aber immerhin ein Richtwert und Frankreich halte ich für durchaus vergleichbar mit Deutschland, wie das mit Bulgarien ist, weiß ich einfach nicht. Und in Dänemark fressen die Leute auch viel Mist (zahlen aber auch noch mehr als in Deutschland). Ich sage auch nicht, dass in Mediterranien alles Gold ist. In Frankreich sterben weitaus mehr Leute an Lebensmittelvergiftung als in den USA. Kein Wunder, wenn man sich anschaut, wie da und dort zum Beispiel Käse produziert wird. Nur gehört das eben zum Lebensstil dazu: In den USA ist Käse tot, in Frankreich lebendig. Versuch mal, einen durchschnittlichen Amerikaner zum Verzehr von Rohmilchkäse zu bewegen.

Und wer länger in der Küche steht muss noch lange nicht besser essen. Nix gegen Grünkohl, im Gegenteil, aber bis der fertig ist, braucht er Stunden (richtig fertig ist er eh erst nach dem zweiten Kochen). „Pasta al imprinzipegalwas“ hingegen steht schneller auf dem Tisch als jedes Schlemmerfilet. Was sagt das aus?

Und noch mal: Ich sage nicht, dass man nur noch beim Feinkostbioladen kaufen soll. Bin ich denn der Einzige, der noch auf einen Wochenmarkt geht? Was kostet ein Strauch normales Basilikum im Supermarkt? 1,50? Heute auf dem Wochenmarkt: Basilikum African Blue, stecklingsvermehrt, unschlagbar dichter Wuchs und mal eben das doppelte an Umfang: Auch 1,50. Das mag als Beispiel nicht reichen, keine Frage, aber ich bin auch nicht hier um irgend jemanden zu überzeugen.

Wenn bio nirgendwo so beliebt ist wie hier, dann glaub ich das gerne, wobei bio ja dummerweise auch nicht gleich bio ist, wenn es erstmal durch halb Europa gekarrt werden muss, weil auch das wieder billiger ist, als sich vom Hof in Holstein beliefern zu lassen. Muss jeder für sich entscheiden.

Dass Essen eine Milieu-Frage ist, steht auch außer Frage, deshalb bin ich auch der Meinung, dass Kochen in der Schule unterrichtet werden müsste. Denn wenn ich von klein auf lerne, das Tomatensauce aus dem Glas (oder aus der beiliegenden Tüte) kommt, dann kostet für mich auch im Erwachsenenalter ein Gericht „Spaghetti mit Tomatensauce“ mal eben das Doppelte wie für den, der gelernt hat, dass es kein großer Akt ist, Dinge klein zu schneiden und zu vermischen. Das ist einfach so, denn das ist das Konzept des „Convenience Food “. Knorr und Maggi wollen schließlich Geld verdienen (was ihr gutes Recht ist, bevor hier noch jemand die Antikapitalistenkeile rausholen will). Kann man machen, aber dann darf man sich nicht beschweren, dass es teurer ist.

Zu guterletzt: Ich will niemandem vorschreiben, was er zu kaufen hat, wie er zu leben hat, was er zu essen hat. Aber ich werde mich ja wohl darüber aufregen dürfen, wenn Verbraucher ihre Versorger in die Pleite sparen, wie bei der Milch? Glauben die denn, dass das so weiter geht? Lebensmittel immer schön billiger bei gleich bleibender Qualität? Mitnichten. Und dann ist das Geschrei wieder groß und keiner hat’s gewusst und keiner hat’s gewollt.

Disclaimer: Die EU-Subventionspolitik steht noch mal auf einem ganz anderen Blatt.

Jean Stubenzweig hat gesagt…

@westernworld:
«französischer skandal bei dem schweine mit ihren eigenen exkrementen gefüttert wurden» – fragen wir doch mal so herum: Womit wurden die Schweine gefüttert? Mit den Resten des bäuerlichen Mittagessens oder aus der Angebotspalette der pharmazeutischen Industrie? Und auch da dürfte entscheidend sein, ob die Bäuerleins die selbst angebauten und dem Schwein gereichten Kartoffeln oder Karotten etc. mit medikamentenfreier, quasi eigenproduzierter Gülle gedüngt wurden oder aus den Menues der Großapotheker.

Auch wenn zunehmend mehr zur Fertigkost gegriffen wird in Frankreich, so hat das seine Ursache in erster Linie in der Verkürzung der Pausenzeiten durch die Arbeitgeber. Die Globalisierung läßt den Gang ins Bistrot bzw. ein gesundes und angenehmes Mittagessen nicht mehr zu, zumindest in den Städten. Weshalb es dort mittags auch kaum mehr zu essen gibt – mit dem Einsetzen des Globalierungswahns zu Beginn des neuen Jahrtausends mußten deshalb 20.000 dieser Restaurants («Wiederherstellung»!) schließen. Und die weltweite Gewinnmaximierung trägt ihren Teil dazu bei, daß die Billigheimer auch in den Mittelmeeerländern Zulauf haben. Dennoch sollten Sie mal die Angebots- und Geschmacksunterschiede zwischen den deutschen und den dortigen ihrer Prüfung unterziehen. Sie würden staunen. Auch über die Unterschiede zwischen deutschen und französischen Märkten, auf denen nach wie vor eingekauft wird – wenn man ein bißchen was an Geschmack mitbekommen hat in seiner Kleinkindheit ...

http://stubenzweig.blogger.de/stories/1140363/

Yannick hat gesagt…

Es ist wirklich erschreckend, dass die Billigdiscounter wie Lidl immer mehr Zulauf bekommen und deren geschäfte trotz Skandalen u.ä. immernoch blendend laufen. Ich finde es ja richtig, dass die Verbraucher günstig an Produkte kommen. Aber Qualität sollte doch an oberster Stelle stehen und da hapert es dann ja an allen Ecken und Enden, ob das die reine Lebensmittelqualität ist oder die Arbeitsbedingungen während der Herstellung. Wenn auf sowas grundsätzlich zuerst geachtet würde könnte man auch sinnvolle Preise für alle finden...

ramses101 hat gesagt…

So siehts aus.