Freitag, Dezember 19, 2008

"Da steht, wir müssen twittern." "Wieso?" "Steht nicht da."

Wie es nicht geht, weiß Spiegel-Online natürlich: So wie Hubertus Heil twittert, twittert man nicht. Diese persönliche Flapsigkeit vorbei an jeder Pressekonferenz – Unding. Wie es geht, weiß Spiegel-Online natürlich auch: Twitter als Dialog-Medium wird völlig überschätzt, außerdem ist das unseriös, sieht man doch schon bei @weltkompakt.

Also nutzt man Twitter bei Spiegel-Online als RSS-Feed. Und oh Wunder, es gibt Leute, die abonnieren den. Aber daraus, lieber Spiegel, zu schließen, das wäre twittern, ist vielleicht etwas dick aufgetragen. Twitter lebt vom Dialog. Dialog ist jetzt nicht so das Ding des Spiegel, aber wenn der Dialog essentieller Teil von etwas ist, kann man sich ihm eigentlich nicht verschließen.

Die Folge wird sein, dass SPON in einem halben Jahr oder so Bilanz zieht und das Fazit wird vermutlich lauten: "Twitter wird total überschätzt, die zusätzlichen Page-Impressions liegen im Mikrobereich – Twitter funktioniert für eine Massenpublikation nicht." Und damit wird SPON Recht haben. Denn wenn man Twitter so begreift wie der Spiegel, nämlich nicht, dann kann man es auch lassen.

PS: Fairerweise muss angemerkt werden, dass auch Focus, Bild und andere Twitter nur als weiteren RSS-Feed sehen. Die haben sich aber in der Vergangenheit auch nicht permanent als Twitter-Kritiker gebärdet und so impliziert, sie verstünden, worüber sie reden.

Now playing: Gabriel & Dresden – New Path

PS: Die Head ist natürlich hier entliehen.

Dienstag, Dezember 16, 2008

Gut, dass Augstein das nicht mehr lesen muss.

Dann habe ich also doch noch mal zum Spiegel gegriffen. Immerhin titelt er diese Woche „Die Geburt der Deutschen. Als die Germanen das römische Reich bezwangen.“ Viel lernen konnte man nicht, aber der Spiegel wendet sich ja auch schon länger nicht mehr an Spiegel-Leser, sondern an ... ich weiß auch nicht so genau. An wen richtet sich so etwas?
"So schob er (Arminus aka Hermann) denn ein Werk an, das nur ein Traum bleiben konnte."
Was denn nun: Werk oder Traum?
"Wie viele nach ihm wollte er alles – und erreichte nichts."
Schon recht, aber was ist jetzt mit dem Werk?
"Arminius hatte keine Chance. Aber er nutzte sie."
Äh ... zum nicht erreichten „Alles“? Und das soll ein Werk sein?
"Gibt es im Gedenkjahr 2009 also überhaupt etwas zu feiern?"
Mal scharf nachdenken: Ja, den Sieg bei Kalkriese. Denn um den geht es im „Gedenkjahr 2009“ schließlich.
"Immerhin: Dem kulturellen Behauptungswillen dieses Trotzkopfs
jaja *schmunzel* die kleinen Racker. Und dass die immer so schnell erwachsen werden
ist es zuzuschreiben, dass sich die Legionen und damit auch der römische Lebensstil in der Antike nicht ungehindert ausbreiten konnten."
Lieb Vaterland magst ruhig sein, es steht uns treu die Wacht, die Wacht am Rhein.
"Insofern stärkte Hermann das Bier gegen die Weinrebe, die germanischen Beinlinge gegen die Toga."
Und das Loch im Wald gegen das Klosett.
"Ohne ihn gäbe es heute vielleicht weder Currywurst noch Saumagen."
Gute Güte! Mag man gar nicht drüber nachdenken!
"Vor allem aber hätte sich ohne ihn nicht jener Zungenschlag so ausgebreitet, den auch die Kanzlerin in ihrer Rede zum großen Jubiläum 2009 benutzen wird"
Trommelwirbel
"Die deutsche Sprache."
Außerdem hat er Mittelerde gerettet, Lassie und Flipper trainiert und die Post-its erfunden. Dafür war nur in dem Artikel kein Platz mehr.

Now playing: Pascow – Pathos aufs Brot

Donnerstag, Dezember 11, 2008

Unter Egon-Erwin wär das nicht passiert!

Jaja, unsere Medien. Knallharte Recherche, nicht minder unbarmherzige Quellenprüfung und immer schön kritisch sein. Im Gegensatz zu den Drecksblogs die entweder irgendwelche spinnerten Orchideenmeinungen vertreten oder unreflektiert alles nachplappern, was man ihnen so vor die Füße wirft. Aber genug davon, kommen wir zu etwas ganz anderem:

Langenscheidt hat sich eine putzige PR-Aktion ausgedacht: Die Suche nach dem Jugendwort des Jahres. Gewonnen hat: Gammelfleischparty. Schon mal gehört? Ich nicht. Aber ich interessiere mich ja für Wörter und so Zeug. Wenn man ein bisschen Basis-Recherche betreibt, gehören die ersten google-Trefferseiten schon mal weniger den Jugendlichen als vielmehr den Medien, die freudig darüber berichten, dass der Begriff „Gammelfleischparty“ als jugendliche Übersetzung der „Ü-30-Party“ die Wahl gewonnen hat.

Freudig berichtet wird vermutlich vor allem deshalb, weil man sich als Berichterstatter selbst ein kleines Scheibchen von dem „provokant, frechen“ abschneiden kann, das diese Übersetzung angeblich habe. Hohoho, was sind wir heute aber edgy und politisch augenzwinkernd unkorrekt.

Der erste kritische Beitrag, der das hübsche Wort „angeblich“ beinhaltet, findet sich in einem, ahnt es jemand? Bingo: Blog.

Und wer tatsächlich reflektierte Betrachtungen abseits der Copy-Paste-Pressemeldungen sucht, wird auch nicht gerade bei den Holzmedien fündig. Hätte man natürlich auch schon eher drauf kommen können.

Früher hieß es übrigens „Reste ficken“, wenn man auf eine Ü-30-Party gegangen ist. Ob das auch gewonnen hätte?

Now playing: Janis Joplin - Try (Just a little harder)

Mittwoch, Dezember 10, 2008

Für alle Sprachnörgler mal bisschen was für die Durchblutung:

§ 9. das wort ist kein schwert, sondern eher so ne art taschenmesser
Bitte lesen Sie auch die restlichen 9 Paragraphen.

Now playing: Frankie goes to Hollywoood - Relax

Dienstag, Dezember 09, 2008

The Art of Copywriting.

Textliche Klammern sind immer gut. Zusammenhang? Überschätzt.
Mehr als nur ein kostenloses Mittagessen!

Vielleicht hatte Ihre Mutter Recht, als Sie Ihnen sagte, man bekommt nichts umsonst. Sie wusste auch, was sie sagte, als sie behauptete, dass Geld nicht auf Bäumen wächst. Doch sie hätte vermutlich nie geglaubt, dass es möglich ist, riesige Bonuszahlungen in Höhe von 555€ bei Privilege Club Casino abzustauben.

Zahlen Sie einfach 100€ ein, und Sie spielen mit 400€!
Zahlen Sie weitere 100 € ein, und Sie spielen mit weiteren 200€!
Bei einer weiteren Einzahlung von 100€ gibt es 255€

Also gehen Sie ruhig Mittagessen, wir übernehmen die Rechnung!
Now playing: Dave Grusin - Out to Lunch

Montag, Dezember 08, 2008

Langeweile-Stöckchen

Nachdem ich hier gerade versuche herauszufinden, was der ominöse Wert des Wortes sein soll und wie das Mindestmaß an Niveau in Blogs aussieht, senke ich es einfach mal ein wenig.

Regel Nr. 1 ist bekanntlich: Don’t be boring. Es sei denn, ich soll. Und Patrick will es halt nicht anders. Das Langeweile-Stöckchen hat nun auch mich erwischt und deshalb kommen jetzt 6 „quirky yet boring facts“ über mich:

- Wenn ich ein neues Rezept ausprobiere, dann mache ich das auch schon mal 7 Tage am Stück.
- Ich habe in der Grundschule mal einen Aufsatz wieder bekommen in dem stand, ich hätte zu viel Fantasie. Ich habe das als Lob verstanden, so war es aber nicht gemeint.
- Meine Platten sind alphabetisch sortiert, meine Bücher nicht.
- Die 101 in meinem Pseudonym steht für das Livealbum bzw. den Film 101 von Depeche Mode und sollte dazu dienen, in Foren von Gleichgesinnten erkannt zu werden. Das Nicknames mit Zahlen tendenziell eher als Spam wahrgenommen werden, habe ich erst später gemerkt.
- Ich lebe seit 15 Jahren in Hamburg und habe immer noch nicht gelernt, dass man an einem Adventssamstag besser nicht in die Innenstadt geht. Schon gar nicht, wenn auch noch Nikolaus ist.
- An meinem Agenturadventskalender ist noch kein einziges Türchen geöffnet. Der letzte hat bis März gehalten.

Now playing: Kingsfoil – Boredom Ballade

Donnerstag, Dezember 04, 2008

Bedaure - ich schaff es nicht.

Eine Sache wollte ich in dieser Weihnachtssaison eigentlich unterlassen: Mich über alberne Lichterketten beschweren und lustig machen. Und zwar weil es einfach schlechter Stil ist, sich über anderer Leute Geschmack lustig zu machen. Vielleicht sitzt auf der anderen Seite des Fensters, auf das wir lachend mit dem Finger zeigen, eine einsame alte Frau, die mit Blick auf die Lichterkette wehmütig lächelnd zurück denkt an die Zeit, in der sie und ihr mittlerweile verstorbener Mann frisch verheiratet eben diese Lichterkette als erstes gemeinsames Accessoire bei Hertie gekauft haben.

ABER "BLIND VOR LIEBE" IST JA WOHL KEINE ENTSCHULDIGUNG UND TERROR WIRD MAN DOCH BITTE NOCH TERROR NENNEN DÜRFEN!

Now playing: PJ Harvey – Dear Darkness

Mittwoch, Dezember 03, 2008

Nicht, dass mir das jemand vergisst: Das Alphabet der Bundesrepublik ist das lateinische.

Die CDU will jetzt also ins Grundgesetz den Satz schreiben: „Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch.“ Wie überflüssig sie das selbst findet, erkennt man schon daran, dass der Satz nicht lautet „Die Sprache der Bundesrepublik Deutschland ist Deutsch.“ Ja Herrschaften, was denn auch sonst? Und wer hat das bestritten? Und wer will das ändern?

Aber wie auch immer: Ein super Tag für alle Sprachnörgler. Das Problem, liebe Nörgler, ist nur: Es ändert nichts daran, dass sich Sprache entwickelt – auch die deutsche. Wörter kommen, Wörter gehen, Amok ist geblieben, ebenso die Hymne, die Garage und auch der Download wird uns erhalten bleiben. Und ab wann ist ein Wort deutsch? Wer entscheidet das? Der nächste CDU-Parteitag?

Eine Sprache kann nicht geschützt werden, schon gar nicht per Gesetz. Deutsch im Grundgesetz zu verankern ist eine hilflose Geste der Angst vor Veränderung. Eine Sprache muss auch nicht geschützt werden. Alles, was die Sprachnörgler seit Anbeginn der Nörgelei schützen wollen, ist der aktuelle Zustand der Sprache, der dem Nörgler immer als der Schützenswerteste erscheint. Nie habe ich einen Nörgler nörgeln hören, er hätte doch gerne das Deutsch Goethes wieder, auch wenn er sich gerne auf Goethe bezieht, wenn er wieder den Kampf gegen den Untergang des Abendlandes auf seine To-Do-Liste packt.

Jedenfalls wird es interessant sein, zu verfolgen, welche Medien den Vorstoß der CDU begrüßen – und ob sie ihre Sprache dem Applaus anpassen. Es steckt nämlich weniger Deutsch im Deutschen, als so manch einem lieb ist. Aber vor dem Jahr der schlechten Nachrichten schummel ich der Welt schnell noch eine gute unter: “Die Angst vor dem Sprachverfall ist endlich heilbar.“

Now playing: Adjudgement – Start Thinking

Freitag, November 28, 2008

Der Durchbruch für Twitter?

Mag sein, ich weiß nur noch nicht, ob ich das gutfinden soll. Die Terroranschläge in Bombay haben auf jeden Fall gezeigt, dass Twitter eine ernst zu nehmende Nachrichtenquelle ist, die an Schnelligkeit nicht zu überbieten ist. Und das ist keine Floskel, sondern Fakt. Wer schneller sein will als Twitter, der muss schon Nostradamus heißen.

Jetzt gibt es aber ein Problem im Internet, das mit eben dieser Schnelligkeit zusammenhängt. Und das sehe ich jetzt losgelöst von der Bombay-Debatte, denn ich möchte niemandem Beweggründe unterstellen, die nur auf einer Ahnung basieren.

Das Problem im Internet – und gerade im Web2.0 – sind die Erster!-Schreihälse. Früher war King, wer als erster im Forum einen Thread zu einem Ereignis eröffnet hat. Mit Spiegel-Link natürlich. Das ist heute anders, die Holzmedien und ihre Wurmfortsätze werden nicht mehr als gebraucht und werden als Filter ohnehin nicht mehr sonderlich geliebt. Information pur und aus erster Hand, unreflektiert aber menschlich. So sind Netznachrichten heute.

Und das macht es so gefährlich: Die Lust oder der Kick, als erster etwas in die Welt zu schreien, quasi Frontberichterstattung2.0 kann zu unschönen Erscheinungen führen. Wie gesagt: Für Bombay will ich das nicht unterstellen, aber wer nichts zu sagen hat, aber trotzdem etwas sagen will, der wird das auch tun. Im besten Fall ist das Blabla, im schlimmsten Fall Desinformation.

Und ist der Gedanke so abwegig, dass ein Autofahrer, der an einer Landstraße einen Unfall bemerkt, erstmal drüber twittert und danach die 112 wählt? Im Prinzip gehen meine Bedenken da in die gleiche Richtung wie die Kritik an Springers Bürger-Voyeurismus: Erst die Information, dann die Hilfe.

Nur eines muss man natürlich festhalten: Tweets, die von zeitgeschichtlichen Dingen handeln, sind Nachrichten. Da kann sich Spiegel-Online auf den Kopf stellen und noch so viel zetern. Twitter wird also auch in der Zukunft eine wichtige Rolle im Nachrichtengeschäft spielen.

Now playing: Chage and Aska – Good news, bad news

Sonntag, November 23, 2008

Oje oje, nicht nur zwar, aber auch.

Starten wir mit etwas Schönem: Rechts neben dem Rathaus, wo es zum Alten Wall geht, steht ein Hamburgdenkmal aus Bronze oder so Zeug, liebenswerterweise gestiftet vom Lions-Club und noch jemandem, den ich leider vergessen habe. Gestiftet für alle sehenden und nicht sehenden Hamburger (O-Ton).

Das sieht dann so aus und der komische Knubbel rechts neben dem Rathaus und so weiter, der bisserl wie Australien aussieht, also oberhalb der Barlach-Stele, ist übrigens das Denkmal im Denkmal (putzig, innit?):







Schließen wir mit etwas Hässlichem: „Singing Bee“, die laut Eigenauskunft „unfairste Musikshow“ der Welt, ist gleichzeitig auch die peinlichste Musikshow der Welt. Da kommt die Kunst des Fremdschämens in ganz neue Gefilde. Fremdschämen Galore mit Gänsehaut und allem drum und dran. Es gibt kaum etwas schlimmeres, als Moderatorinnen, die, nachdem peinliche Kandidaten ihren misslungenen Karaoke-Auftritt halbwegs humorvoll genommen haben, das Mikrofon ergreifen und der Welt zeigen wollen, wie man es „richtig“ macht. Merke: Zum Affen macht sich, wer es als einziger ernst meint.

Now playing: Zünder – Kaum zu glauben

Donnerstag, November 13, 2008

6500 Tage.

Etwa 6500 Tage nachdem die erste Webseite online gestellt wurde, macht sich Kevin Kelly Gedanken darüber, wie das Netz in weiteren 6500 Tagen aussehen wird.

„This is gonna be as different from the web as the web was from tv.“




Now playing: Starz - Where will it end?

Via csommer

Donnerstag, November 06, 2008

Ein Quantum Bondzeug.

Bondnörgler gibt es, seit es die Bondserie gibt. Ich bin mir sicher, dass auch „Dr. No“ schon von ihnen verrissen wurde. Erstens weil es der erste war, zweitens wegen der übertriebenen Action und drittens, weil Honey Rider im Bikini bekleidet aus dem Wasser steigt und nicht wie im Buch nur mit einem Gürtel an dem das Messer hängt.

Über George Lazenby müssen wir nicht reden, über Roger Moore will ich nicht reden, der war zum Teil Opfer seiner Zeit (Moonraker? Hallo?) und über Dalton kann man nichts Schlechtes sagen. Über Brosnan könnte man, aber ich will ja nicht selbst zum Bondnörgler werden. Bei Craig hieß es zunächst mal nur, er sei ja blond, Bond ist aber gefälligst schwarzhaarig. Das mag sein, aber seine brünette Phase hat Bond ja auch irgendwie überstanden.

„Ein Quantum Trost“ sei „gelungen, aber eben kein Bond“ meint die Mopo und so oder so ähnlich habe ich das schon häufiger gehört. Beantwortet wurde das (von Ausnahmen abgesehen) im Wesentlichen anhand einer Checkliste auf der Dinge stehen wie „Moneypenny“ „Q“ „Martini“ und „Ficken“. Wahrscheinlich haben diese Checklistenfreunde damals Tränen in den Augen gehabt, als sie einsehen mussten, dass „muss Hut an den Hutständer werfen“ kein unverzichtbarer Teil eines Bondfilms ist und es von der Liste gestrichen haben.

Was einen Bond von typischen Actionreißern unterscheidet, ist eine Art Flair. Dieses Flair wird „A Quantum of Solace“ gemeinhin abgesprochen. Nur: Die meisten Kritiker verwechseln hier eindeutig „Flair“ und „Dinge, die auf meiner Checkliste stehen“.

Nach „Casino Royal“ wurde die Martini-Szene („Do I look as if I care?“) als Anlass genommen, den Untergang zu propagieren ("Martini? Check ... nee, warte, was hat der gesagt?"). Ich habe immer schon entgegnet, dass das schließlich der „Ur-Bond“ sein soll und Bond ja erstmal zu dem werden müsse, was er seit „Dr. No“ war. Das kann man überflüssig finden, das kann man doof finden, man kann es aber nicht zum Anlass nehmen, dem Bond das Bond-Flair abzusprechen. Und siehe da: In „A Quantum of Solace“ lernt Bond den geschüttelten Wodka Martini zu schätzen und ich wette mein Blog darauf, dass er diesen im nächsten Bond wieder gezielt bestellt.

Bei aller Verständnis für die Kritik am Schnitt, an der Wackelkamera und an dem seltsamen Finale: Wer in der „Konferenz“ von Quantum keine Hommage an SPECTRE sieht, wer in der toten (nein, kein Spoiler) kein filmisches Zitat aus „Goldfinger“ sieht, der soll bitte aufhören, mir was von Bondflair zu erzählen. Genau diese Querverweise kann der Kritiker zwar gerne auch kritisieren, aber erkennen sollte er sie schon, sonst kann ich ihn als Bondkritiker nicht ernst nehmen. Bondnörgler halt.

Now playing: David Bowie – Changes

Mittwoch, November 05, 2008

Die höllische Englischfalle.

Wenn ich mit den Adjektiven hell, wach und evangelisch spiele und daraus ein Motto basteln will. Und wenn ich jetzt noch eine kirchliche Veranstaltung meine. Worauf muss ich dann achten? Dass es nicht albern wird, wie, mal sagen Churchnight ist HELL.

Now playing: depeche Mode - Blasphemous Rumours

Symbolfotos.

Neulich in der express.de-Redaktion:

"Meinst du, du kannst mir mal ein Bild von einem prügelnden Ägypter besorgen?"
"Bis wann?"
"Sofort?"
"Nee, schaff ich nicht. Aber warte, nimm doch einfach das hier und schneid es ein bisschen an."
"Puh. Das ist aber eher heftig. Und wenn das rauskommt?"
"Ach was, nun mach schon."

Now playing: Leon - Don't get caught

Freitag, Oktober 31, 2008

Sug mul, guht's nuch?

Von Zeit zu Zeit trifft man auf textliche Meisterleistungen, die (für Sprachnerds) zum Niederknien sind. Das ist so eine. Und dann gibt es noch die nächste Ebene. Um die zu erreichen, muss man neben einem unglaublichen Sprachgefühl aber auch eine gehörige Macke haben. Denn DAS hier ist der pure Wahnsinn.

„Eunoia is the shortest word in English containing all five vowels - and it means "beautiful thinking". It is also the title of Canadian poet Christian Bok's book of fiction in which each chapter uses only one vowel.“
Wie breit kann man sein? Ich versuch das am Wochenende mal. Also: So zu schreiben, nicht so breit zu werden.

Now playing: Manfred Mann – Can’t believe it

Via Off_the_record-Getwitter

Montag, Oktober 27, 2008

Links und Rechts bitte in Kreisformation antreten.

Ich habe ja auch als Biokäufer so meine liebe Not mit Bioprolls, aber jetzt gleich hinzugehen und wilde Vergleiche à la
“Der Ökofaschismus ist die Modernisierung des Nationalsozialismus.“*
zu stricken, ist mir naturgemäß a bisserl fremd. Vor allem, wenn an gleicher Stelle ausgerechnet Hammer und Sichel als Banner der Freiheit bemüht werden.



Dass das Bewusstsein für Ökologie und Nachhaltigkeit jetzt auch bei der radikalen Linken dem vermeintlichen Antagonisten auf die Liste seiner Gräuel gesetzt werden, war mir jedenfalls neu. Kannte ich bisher nur aus der anderen Ecke. Was bin ich jetzt also: Ökofaschist und Bionazi oder Gutmensch und Linksfaschist?

Ist aber eigentlich auch egal.

Now playing: Hannes Wader – Die freie Republik

*wer will, schaut auf der Homepage unter "Disko" nach, ich verlinke sowas nicht.

Donnerstag, Oktober 23, 2008

Notorischer Prüfzwang.

Politiker müssen immer alles „prüfen“. Wenn eine Landtagswahl verloren geht und selbst der hinterletzte Vollidiot erkennt, dass es an landespolitischen Dingen gelegen hat, dann wird als erstes „geprüft“ inwiefern bundespolitische Themen das Ergebnis beeinflusst hätten.

Noch nie (!) habe ich den Satz aus einem Politiker kommen hören: „Unsere Prüfungen haben ergeben, dass ...“.

Es wird ja gerade diskutiert, ob an Flughäfen Nackt-Scanner aufgestellt werden sollen. Ich persönlich finde das gut, denn so hört endlich der Terror auf. Jedenfalls der Would-you-please-take-of-your-shoes-Terror und das ist doch schon mal was!

Und als würden sie nur prüfen wollen, ob die Reflexe noch funktionieren, möchten EU-Bürokraten jetzt laut Mopo
„erst prüfen, ob eine zudringliche Betrachtung der Genitalien die Persönlichkeitsrechte verletzt.“
Das nenn ich Opferbereitschaft. Aber wenn ich mir den durchschnittlichen EU-Parlamentarier anschaue, kann ich nur hoffen, dass diese Prüfung im stillen Kämmerlein passiert und nichts davon ins Netz gelangt.

Now playing: Mable Scott – Every little Doggie has its day

Dienstag, Oktober 21, 2008

Nimm Jesus?



Tatsächlich: Nimm Jesus. Am besten gar nicht drüber nachdenken. Schön ist aber auch die einschränkende Bemerkung "Wir können nur Wege zeigen". Nicht ganz so schön natürlich wie die Idee, das Plakat einfach nochmal als Störer zu integrieren.

Now playing: Sarah Silverman - Jesus is magic

Freitag, Oktober 17, 2008

Super Kalauertitel für Porno ausgedacht!

"Gloria fickt Doria."
Bin gespannt, wann der erste damit von google hierher geleitet wird. Sorry im Voraus.

Now playing: Cazals - Life is boring

Donnerstag, Oktober 16, 2008

1 Bild vs. 1000 Worte


(Reuters)

Bzw: Wirklichkeit vs. Kreativität. Oder hätte man das schöner photoshoppen können?

Auch schön allerdings: "This is not the usual stump speech by John McCain." Well, actually ...



Now playing: Rebekka Bakken - Hard to be a loser

Dailyshow via Anke

Dienstag, Oktober 14, 2008

Alles muss raus!

Finanzkrise leicht gemacht: Die neue SpardaBargeld-Flatrate. Nur echt mit hipper Binnenmajuskel.



Now playing: Eddie Money – Where’s the party?

Donnerstag, Oktober 09, 2008

Herausforderung gesucht?

Wer es schafft, anhand des folgenden Screenshots einen Nicht-Twitteraner von der zwingenden Notwendigkeit des Twitterns zu überzeugen, bekommt von mir die güldene Webzwonull-Ehrennade mit Eichenlaub.



Now playing: Depeche Mode - Useless

Mittwoch, Oktober 08, 2008

Noch mehr Banken-Inhalt (so lange es die noch gibt): "Der Markt regelt das schon selbst."

Vorausgesetzt unter "Markt" versteht man Kapitalgeber abseits des Marktes und unter "selbst" alle anderen, nur nicht sich selbst.


(Symbolfoto)

Now playing: Depeche Mode - Told you so

Montag, Oktober 06, 2008

Und wieder kein Banken-Inhalt.

Stattdessen Merkwürdigkeiten aus Werbung und Berlin. Wenn Ogilvy das wüsste: Since is the new new:



"Natürlich mit Trüffel." Natürlich.



Aber vielleicht bin ich ja auch wieder der einzige, der das merkwürdig findet und in Wahrheit haben wir hier einfach neue Trends. Um übrigens einen tatsächlichen Trend nicht zu verpassen, habe ich ein neues Hobby. Ich sammle jetzt von Johns geschriebene Bücher mit Blut-Typo auf weißem Font und Schwarz-Weiß-Bild auf dem Cover.



Now playing: Jordin Sparks - Permanent Monday

Mittwoch, Oktober 01, 2008

Freitagstexter - der Gewinner

Es kann nur einen geben. In diesem Fall hat Faustus das Rennen gemacht mit dem politisch nicht mal ansatzweise korrekten Gewinnerbeitrag
"Wo ist denn mein Turm?"
Ich danke für die Teilnahme, wir sehen uns am nächsten Freitag in dieser Arena.

Now playing: The Saddle Cats - There he goes again

Freitag, September 26, 2008

Freitagstexter

Sehr verehrte Damen und Herren, liebe Kinder, nachdem Herrr Ad so freundlich war, ist der begehrteste Wanderpokal der Welt wieder im Blindtextblog gelandet: Der Freitagstexter.

Sie kennen die Regeln: Befreitagstexten Sie bitte folgendes Bild, Textform ist egal:

(Bild entfernt, es zeigte Bush und Putin beim Schach)

Der/die/das Sieger wird am Mittwoch bekannt gegeben und darf seinerseits am nächsten Freitag in seinem Blog zur Textbespaßung aufrufen, Bestechungen können durchaus erfolgreich sein. Und los.

Now playing: Tony Vega Band - King Friday

Dienstag, September 23, 2008

Im Kreuzfeuer.

Ich dachte eigentlich, das leidige Thema "Stöckchen" sei mittlerweile überholt, out und fast schon 90er, jeder habe jeden schon mal irgendwie verlinkt und gut ist. Silly moi. Nicht nur fliegen mir von allen Seiten die Stöckchen an den Kopf, nein, mittlerweile gibt es die sogar mit Logo.



Mein Blog wird also geliebt. Gloria victoria. Würde diese Bekundung aus anderen Ecken kommen, müsste ich mir dringend Sorgen um mein Profil machen. Glück gehabt. Weitere Blogs nominieren wollte ich eigentlich nicht, das leidige Thema Stöckchen ist nämlich mittlerweile überholt, out und fast schon 90er, jeder hat jeden schon mal irgendwie verlinkt und gut ist.

Aber sei's drum. Ich soll sieben weitere Blogs lobpreisen, die Stöckchenschmeißer* wären eh dabei, wie ohnehin die ganze Blogrolle. Exemplarisch herausgepickt:

Immer noch und immer wieder Frau Kein Einzelfall. Da passiert zwar vermutlich nichts mehr, trotzdem bleibt es eins der großartigsten Blogs, die ich kenne.

The one and only Copyranter, der nicht nur gerne austeilt, sondern gut.

DieJulia, natürlich, nicht nur wegen der Fotostrecken, die meine Ausreisefantasien immer wieder mit Futter versorgen.

Ninifaye, trotz Hörnchenticks, Mädchenmusik, Fernwehauslösern etc oder gerade deswegen.

500beine, schon immer und auch weiterhin.

Herr eigenart, König der gepflegten (und anderer) Kalauer.

Und natürlich Kollege Weltregierung, der aber gerade nicht zum Bloggen kommt, weil er Werber spielen muss.

Now playing: Depeche Mode – I feel loved

*Eat this, Mr Sick

Donnerstag, September 11, 2008

Sonne, Spaß und schöne Gärten ... und ... Wikinger. Irgendwie.

Manchmal überkommt einen ja schon der Wunsch, einfach mal nachzufragen. Am Pfandautomaten zum Beispiel. Gar nicht, um herauszufinden, warum klare Anweisungen (Flaschenboden zuerst) ebenso ignoriert werden wie deutliche Hinweise (Gerät defekt, bitte im Lager melden). Ich mein, das versteh ich ja noch: „Die können ja viel erzählen! Ich probier das trotzdem aus! Wär doch gelacht!“

Nein, was mich wirklich interessieren würde, ist, wie man diesen absolut authentischen Gesichtsaudruck der Verblüffung hinbekommt, wenn daraufhin nichts passiert.

Lieber nicht nachfragen möchte ich hingegen bei den Machern des Plakates für die Landesgartenschau. Wie das gelaufen ist, kann ich mir nämlich vorstellen.
Berater: „OK: Sonne, Spaß und schöne Gärten. Schön. Und was ist mit den Wikingern?“

Art-Direktor: „???“

Berater: „Ja hallo? Haben wir uns das Logo mal genauer angeguckt?“

Art-Direktor: „Und deshalb soll ich aus einem Friede-Freude-Gartenschau-Plakat ein Wikingerplakat machen? Du tickst doch nicht ganz rund.“

Texter: „Mach doch, hähhäh, mach doch mal was ganz stylisches, hähähä, so halb Wikinger, halb Kind, hähähä.“

Berater: „Sehr geil! Dann haben wir alles drin. So machen wir das.“

Texter: „Äh nee, warte, das war jetzt eigentlich ...“

Berater: „Doooch. Das ist cool. Wikinger ist beim Verbraucher gelernt und das Kind kommuniziert Familie. Doch, so machen wir das.“


Now playing: Matt Wahl – The fun side of life

Mittwoch, September 10, 2008

Bio-Prolls.

Wer sich im Biomarkt minutenlang an der Kasse (!) darüber auslässt, eine Kiwi aus Neuseeland könne man ja wohl nicht mehr als "bio" bezeichnen, soll gefälligst Skorbut kriegen.

Now playing: Toxic Narcotic - Shut the fuck up

Dienstag, September 09, 2008

Diese 132-Euro-Studie ...

... hat die eigentlich schon mal jemand gesehen? Gibt es die irgendwo als PDF? Ich wüsste nämlich wirklich gerne, was daran so umfangreich war, dass sich gleich zwei Professoren Wissenschaftler damit beschäftigen mussten. Außerdem finde ich es doch etwas unverschämt, dass die beiden Füchse offensichtlich eine Möglichkeit gefunden haben, für einen Euro im Monat am kulturellen Leben teilzuhaben und sie jetzt für sich behalten.

Now playing: David Bowie - Look back in Anger

Donnerstag, September 04, 2008

Dienstag, August 26, 2008

Anna und die Liebe.

Ich hab es ja geahnt. Ohne den ganzen Liebesscheiß könnte das ganz große Comedy werden. Und vielleicht wird die Werbung ja auch für den Nachwuchs wieder attraktiv, der ja allen Ernstes und immer noch irgendwas mit Medien machen will.

Now playing: The Choice - Laughing as I pray

Freitag, August 22, 2008

Internet. You just have to love it.

Hab den Stream mal wieder rausgenommen. Das Thema ist durch, ich bin aber gespannt auf die Nachbetrachtung und Analysen.

Aber warum twittert der nicht? Der kann doch nicht den ganzen Tag da rumsitzen ohne zu twittern. Was ist das denn bitte für eine Selbstbeherrschung?

Now playing: Stevie Wonder - Big Brother

Via Text-Deluxe

Donnerstag, August 21, 2008

Hier tobt sich mal wieder ein Sprachnörgler aus, im Sprachblog wird gesagt, was dazu zu sagen ist.

Hübsch ist dabei aber auch der schlagende Leistungsnachweis von Bannerschaltung per Schlüsselwortprinzip. Im Artikel geht es darum umsonst zu tanken? Super! Das passt!



Now playing: David Bowie - Jean Genie

Mittwoch, August 20, 2008

Dienstag, August 19, 2008

DA KANN ICH ALLES MACHEN, WAS ICH WILL!

Anna will in die Werbung. Warum? Da kann sie alles machen, was sie will.



Ist In-die-Werbung-Wollen nicht total 90er? Und warum hat der Typ tatsächlich einen weißen Anzug an? Und wie wird man Texterin mit einer fremden Mappe? Und läuft das schon? Ich glaub, das wird ein ganz, ganz großes Ding.

Now playing: Depeche Mode - Now this is fun

Gefunden im Hochblog, in dem auch völlig zu Recht auf "Ich heirate eine Familie" verwiesen wird.

Aus der beliebten Serie "Berühmte Metzger irgendwo in der Pampa."

Das ist Panzano in der Toskana.



Hier wohnt Dario Cecchini, der berühmteste Metzger der Welt. (Der sogar fast blogt) Der Welt? Der Welt. So eine Belegexemplarbibliothek muss man sich nämlich erstmal erarbeiten:



Das gibt in Sachen PR jedenfalls mal eine 1 mit Sternchen. Und die Rinderspieße waren tatsächlich sensationell. Kann aber auch an der Umgebung gelegen haben. Die war so urlaubig.





Now playing: Ryan Paris - Dolce Vita

Sonntag, August 03, 2008

Pause.

Urlaub. Werbung, Welt und Internet müssen jetzt mal für zwei Wochen die Schnauze halten und Sangiovese, Nebbiolo und Correggiolo das Wort überlassen. Nur eins noch:



Idiot steht beim Fotografieren dem anderen Idioten im Weg, der vermutlich gerade von weiteren Idioten, die im Weg stehende Idioten fotografieren, fotografiert wird. Link gerne an mich, ich seh auch von hinten cool aus.

Wer da übrigens nicht gleich an das WIME-Cover von Depeche Mode denkt, der ist kein Fan.

Now playing. Gaianna Nannini – Bla Bla

Donnerstag, Juli 31, 2008

Warum jubeln die eigentlich alle?

Die scheinen nicht ganz begriffen zu haben, was das Verfassungsgericht da eigentlich entschieden hat. Bis Ende 2009 habt Ihr Zeit. Was dann kommt, steht hier: Das absolute Rauchverbot. Nix mehr mit "Raucherräumen". Wer das jetzt begreift, hat langfristig eigentlich alle Chancen der Welt.

Nach 2009 wird es nämlich folgendermaßen aussehen: Die Übergangslösung wird für eine stärkere Teilung der Gästestruktur gesorgt haben. War es früher in einer Kneipe mit einigen Rauchern für Nichtraucher noch auszuhalten, wird das jetzt in Raucherkneipen nicht mehr der Fall sein. Die Raucher werden in Scharen in diese Kneipen rennen und dort um ihr Leben rauchen. Das hat die Erfahrung mit den so genannten Clubheimen gezeigt. Selbst gemäßigte Raucher haben es darin nicht allzu lange ausgehalten.

Die Nichtraucher werden völlig aus diesen Kneipen verschwinden. Und 2010 folgen dann die Raucher. Wer sich also bisher über 30% Umsatzeinbußen beklagt hat, kann schon mal üben für die 100%. Feiert schön.



Now playing: Janet Feld - He never saw it coming

Montag, Juli 28, 2008

Eat this, Plattenindustrie!

Youtube macht es möglich: Der erste Sommerhit seit drölfzig Jahren, der ohne Techno auskommt. Und einen eigenen Tanz wird es wohl auch nicht geben.



"Ick hab die Schürze um, ick dreh die Würschte um, ick bin der Bernd und steh am Grill ..."

Großartig.

Now playing: s.o.

Donnerstag, Juli 24, 2008

Montag, Juli 14, 2008

Hab Dich! Na ja, fast jedenfalls ...

... immerhin benachbarter Kontinent. Die neue Kartenfunktion bei Xing ist jedenfalls noch sehr beta (Klick macht groß):



Ich weiß sowieso nicht, was das soll. Ist das jetzt das Web-Equivalent zur Wo-ich-überall-war-Tapete im Jugendzimmer? Oder muss ich erst im Internet nachschlagen um zu sehen, wo meine Kontakte sich (Pi mal Daumen) befinden?

Andererseits beruhigend, dass das mit dem Bewegungsmelder Internet offensichtlich doch noch nicht ganz rund läuft.

Now playing: Toto - Africa

Freitag, Juli 11, 2008

Der Klopper zum Wochenende.

Das Problem dieser Welt sind die ganzen Vollidioten da draußen (Klick macht groß).



Now playing: Van Der Graaf Generator - Nutter Alert

Donnerstag, Juli 10, 2008

You can't beat the real thing.

Alt, aber immer aktuell, da es sich schlicht um die größte Marketingstory aller (da lege ich mich fest) Zeiten handelt: “Für Gott, Vaterland und Coca-Cola“. Die Geschichte eines morphiumsüchtigen Pharmazeuten mit Visionen:
“Wenn ich 25 000 Dollar hätte, würde ich 24 000 in die Werbung und den Rest in die Herstellung von Coca-Cola stecken. Dann wären wir alle reich.“ John Pemberton
Tja. „Reich“ ist gut. Ganz große Popcornliteratur ist natürlich auch die Geschichte eines der größten Marketingflops überhaupt: New Coke. Aus der Einleitung:
„Es sei höchste Zeit, den Geschmack von Coca-Cola zu ändern. Das Getränk sei früher gut gewesen, doch die Geschmäcker änderten sich (...) Drei Monate lang wurde das sture Management von Coca-Cola von Tausenden von Telefonanrufen und Wagenladungen von Briefen überschwemmt: "Coke zu ändern ist das gleiche, als wenn Gott das Gras purpur färben würde." "Wenn Sie bei uns in der Einfahrt die Flagge verbrennen würden, könnte mich das keinen Deut stärker aufregen." (...) Es ließ sich nicht länger abstreiten, der Kubaner und seine Manager, seine Marktumfragen und seine Werbeleute hatten sich verrechnet.(...)

Robert Goizueta und seine Mitstreiter erhielten eine kurze, prägnante Geschäftslektion; sie kapitulierten schließlich und gaben einer dankbaren Welt die alte Coke zurück. Es ging nicht um den Geschmack. Es ging auch nicht um Marktumfragen oder Zielgruppen. Es ging um Gott. Es ging um das Vaterland. Es ging um Coca-Cola.“
Absolut lesenswert, auch und gerade für Fans der Marke (wie mich), denn das Buch ist zwar kritisch, aber keine Kampfschrift wider den Imperialismuskapitalismus. Und die ach so geheime Formel steht im Anhang.

Now playing: Robin Beck – First Time

Dank an Patrick für den Spot.

Donnerstag, Juli 03, 2008

Öffentliche Vorführung, Aufbahrung und wahrscheinlich noch vieles mehr.

Kennen Sie das? Das permanente Zitieren kollektiven Gedankengutes, das der Zitierende dennoch für einen blitzgescheiten und neuen Gedanken hält, von dem noch keiner was gehört hat – und der nicht mal stimmt? Ein Paradebeispiel dafür findet man heute auf wuv.de. Nachdem vor 1000 Jahren erst eine Studie herausfinden musste, dass englische Claims in der deutschen Werbung vielleicht nicht ganz so gut funktionieren, nimmt man sich jetzt auch in der Fachpresse dieses Themas an.

Wenn man dann über Anglizismen (oder einfach: Englisch) redet, ist es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis das „Public Viewing“ zur Sprache kommt. Und siehe da:
W&V: Herr Samland, was fällt Ihnen ein, wenn Sie "Public Viewing" hören?

Samland: Die öffentliche Aufbahrung eines Verstorbenen.
Super nachgeplappert! Dabei übersieht er nur die Kleinigkeit, dass das nämlich nur eine der Bedeutungen im englischen ist. Eine andere findet man zum Beispiel hier.

Now playing: Escapist – Annoying

Mittwoch, Juli 02, 2008

Wird langsam eng.

Dinge, die in der Werbung immer gehen, wenn einem sonst nichts einfällt:

Kinder? Logisch.
Prominente? Auch klar.
Hundebabys? Ähhh ...



Now playing: Rita Mizrahi Shamie - How much is that doggy in the window?

Update: War wohl nur ein einzelner Spinner, der auch mal was sagen wollte.

Dienstag, Juli 01, 2008

Und da hält man Homer Simpson für eine Karikatur.

Atomstrom ist eigentlich Ökostrom. Das wissen wir alle, denn Uran wird aus Gänseblümchen gewonnen und dann emissionsfrei zum Werk gebeamt. In dem Langzeitversuch Schöppenstedt wurde außerdem gezeigt, dass radioaktive Salzlauge 20 Jahre lang auslaufen kann, ohne dass sie die Vögel dazu bringt, tot vom Himmel zu fallen - was man von den drecksgefährlichen Windrädern ja wohl noch lange nicht behaupten kann. Was wollen die Ökos denn noch, verdammte Axt? Wie? den Beweis, dass man Plutonium auch direkt ins Grundwasser spülen kann, ohne dass was ist? Ok. Probieren mer das halt auch mal aus. Aber dann seid ihr zufrieden, ja?

Ich persönlich mach das ja schon länger und kann es nur weiter empfehlen. Ab und zu eine Prise Polonium ins Blumenwasser und schon wachsen der Kapuzinerkresse lustige Alienköpfchen.



Now playing: A.D.H.D. – Fools Paradise

Schöppenstedt-Link via Weltregierung, Boulder-Link via BadA$$Mood

Donnerstag, Juni 26, 2008

Das war mir einen Tick zu knapp.

Ich bin ja leidensfähig. Aber wenn man ab der 10. Minute den Halbzeitpfiff herbeisehnt, dann ist eine Grenze überschritten, gegen die ist der 38. Breitengrad ein Zebrastreifen. Warum tun die uns das an? Fast Da wünscht man sich den Jogi doch wieder auf die Tribüne. Hat ja gegen Portugal auch super funktioniert. Na ja. Übrigens weiß ich jetzt, was es mit dem ominösen "Fahnenmeer" auf sich hat, von dem allenthalben gefaselt wird. Ich hab es nach Feierabend erwischt und gepaparazzit:



Ich bitte die Entzauberung zu entschuldigen.

Now playing: Europe - Final Countdown

Freitag, Juni 20, 2008

Ihr Durst ist uns Wurst, aber Ihr Hunger nicht.

Gestern beim Public-Viewing war ja nicht alles schlecht. Das Spiel zum Beispiel. Aber das war es auch schon fast. Nur die Reklame des Schwenkgrills ist vielleicht, im Gegensatz zu seiner Wurst, noch erwähnenswert:



Man beachte auch den traumhaften Gesichtsausdruck a) des glücklichen Schweins und b) des hinterhältigen Metzgers. So etwas muss man doch einfach lieben. Genau wie das:



Now playing: Weezer - Pork and Beans

Angebote, die man ablehnen kann.

Gerade von amazon benachrichtigt worden: "Buch-Reste ab 2,95". Das ist sicherlich lieb gemeint, aber ich zahl gerne etwas mehr und nehm dann das ganze Buch.

Now playing: Rose Reiter - No, thank you

Donnerstag, Juni 19, 2008

Immer weiter in die Bedeutungslosigkeit.

Der Spiegel ist ja nun wirklich schon etwas länger an Beliebigkeit nur vom Focus zu unterbieten. Aber da geht noch was:
„Künftig sollen weniger schön geschriebene Besinnungsaufsätze, dafür mehr exklusive News, die den Leser antörnen, ins Blatt.“
"Exklusive News"? Die mich "antörnen"? Au weia.

Now playing: Frog & Flower - Foreshadowing

Drüber gestolpert in der Sargnagelschmiede.

Freitag, Juni 13, 2008

Ojéééé, oje, oje, ojéééé.

I can feel a Cordoba coming up. Gut, Deutschland muss „nur“ unentschieden gegen die Unglücksraben aus den Bergen (Hallo? Abseits?) spielen. Aber. Für Deutschland geht es um alles, Österreich hat nichts zu verlieren. Für Deutschland wäre der Sieg ein stinknormaler Pflichtsieg. Für Österreich hingegen wäre der Sieg ein Ereignis, das auch in, mal sagen, 50 Jahren noch aufm Donauinselfest auf Großleinwand gezeigt wird.

Zum Geleit: Das Drecksblatt „Krone“ hat vor Jahren mal im Sportteil die Headline gehabt: „Deutschland – Österreich! Zweites Cordoba!“ (sinngemäß) Ich dachte: Huch. Hab ich was verpasst?, lese weiter und werde informiert: Österreich hat Deutschland im Strandfußball (!) besiegt. (Ergebnis hab ich aber vergessen).

So viel zum Ansporn der österreichischen Mannschaft. Das ist definitiv filed under „once in a lifetime.“ Da muss man jetzt noch keine Angst bekommen, aber man darf sich ruhig Sorgen machen. Ich bitte jedenfalls um allerhögschte Konzentration und werde gleich mal meinen Tipp (5:0 für Deutschland) ein klein wenig aus der Arroganz hinaus relativieren.

Und Jansen bitte auf die Bank.

Now playing: Mike Hope – Anpfiff. langer Pass und vor

PS: Den Schock, liebe Mopo, schenk ich Euch (den PISA-Schock allerings nicht).

Donnerstag, Juni 12, 2008

Ganz schlimm.

Das läuft hier gerade in jedem Büro rauf und runter:



Vielleicht hat jemand den Schlüssel zum Medikamentenschrank gefunden.

Now playing: New Model Army - Get me out

Mittwoch, Juni 11, 2008

Alternativqualifiziert is the new überqualifiziert.

Es ist schon beeindruckend, wie viele Leute an der Minimalstherausforderung „Pfandautomat“ scheitern. Was um alles in der Welt ist so kompliziert an „Flaschenboden zuerst“?`

Und als ich gerade fragen wollte, was eigentlich der Kachelmann in Waldis EM-Club zu suchen hat, wurde mir klar, dass das ob der Irrelevanz der Gesprächsthemen eigentlich schon fast wieder konsequent ist.

Und wenn Kunden glauben, größere Agenturen könnten auf größere Bildmengen zugreifen als kleine Agenturen: Wo fängt man mit der Erklärung des Konzeptes „Bildagentur“ am besten an?

Und wer um alles in der Welt tippt tatsächlich 3:0 bei Holland gegen Italien?

Now playing: Gerry & The Pacemakers - Why oh why

PS: Mopo, geschockte Ehemänner, geschockte Fußballfans ... 41 habt Ihr noch.

Montag, Juni 02, 2008

Blattlauswichser jetzt auch in rot und mit Flügeln?



Soll noch mal einer sagen, in Hamburg gäbe es keine coolen Statuen!

Aber zum eigentlichen Thema: Weiß vielleicht jemand, was das für Asis in rot sind, die sich da munter mit den Blattläusen auf meinen Erdbeeren verlustieren? Nach Kampf sah das jedenfalls nicht aus und da die Marienkäfer dieses Jahr irgendwie nicht in die Puschen kommen, bräuchte ich ein Insektenvertilgungsnichtungsmittel, das zwar biologisch sein muss, aber ruhig bisserl wehtun darf:



(Klick macht übrigens größer)

Now playing: Rolling Stones – Oh no, not you again

Freitag, Mai 30, 2008

Dagsson

Der Typ ist ja mal der Hammer. Bitterböse, aber und großartig.

Now playing: Mike Mattes - I'll buy that

Mittwoch, Mai 28, 2008

Der Verbraucher ist die größte Macht der Handelswelt. Nur ist es ihm scheißegal. Ist schließlich alles super-billig.

Irgendwo habe ich mal gelesen, die Franzosen gäben etwa 14% ihres Einkommens für Lebensmittel aus. Würde mich wundern, wenn die Deutschen es auch nur auf die Hälfte bringen würden. Freuen sich ein neues Loch in den Arsch, wenn die Milch statt 90 Cent 60 Cent kostet oder das Kilo Hack für 2 Euro zu haben ist – ob sie dabei Scheiße fressen und/oder die Drecks-Discounter pudern, wird erstmal nicht hinterfragt.

Bis zum nächsten Lebensmittelskandal. Dann wird wieder gejammert und geschimpft, was das Herz des deutschen Realitätsverweigerers so hergibt. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes zum Kotzen. Wann kostet Fleisch endlich das, was Fleisch verdammte Axt noch eins zu kosten hat, wenn es mit einem Mindestmaß an Restanstand produziert wird? Und Fisch? Und Milch?

Wenn der Verbraucher einfach endlich Qualität und Transparenz fordern würde, würde er sie auch bekommen müssen. Wie wollte sich der Handel denn wehren? Aber das wird nicht passieren, denn die Hauptsache ist ja, das es alles schön billig ist. Der Flat-TV war schließlich teuer genug.

Sozial-Disclaimer: Selber und gut zu kochen ist immer noch billiger, als so manch ein Dosen-, Tiefkühl-, Mikrowellenopfer da draußen sich das vorstellen kann. Und auf Dauer auch gesünder. Und leckerer. Und kein Mensch braucht viermal die Woche Fleisch. Und Mc und Co schon gar nicht. Und die ganzen Mix-Frucht-Wasser-Getränke sind ALLE Beschiss, mixt Euch Euren Kram selber.

Now playing: Psycho Radio – Don’t let them break you

Dienstag, Mai 27, 2008

Was lernen die eigentlich an der Uni?

Geschichte kann es schon mal nicht sein:



Und nur weil ihr kein Fahrrad habt, bekommt ihr meins noch lange nicht:



Hausaufgabe zu morgen: Versuchen Sie die Forderung nach Freiheit auf der einen und Gleichschaltung/Enteignung auf der anderen Seite in einem Aufsatz so unter einen Hut zu bringen, dass Sie nicht ausgelacht werden müssen.

Now playing: Second Opinion - Stupid Kids

Mittwoch, Mai 21, 2008

Jajajajajajaja.

Ich weiß, ich weiß, viral, buzz, authentisch, tooootally freaky und hastenichgesehen.



Aber, liebe Leute: Wann kommt bitte endlich das gestellte Kamerawackeln wieder aus de Mode? Das. Ist. Nicht. Authentisch. Das ist fürn Arsch. Das glaubt Euch doch keine Sau. Ich dreh ja mit meiner Fotokamera ruhigere Filme. Eigentlich hätte das Gehampel spätestens nach Cloverfield aufhören müssen, aber die Leute raffen es ja nicht.

Noa playing: Graham Coxon - Bloody Annoying

Dienstag, Mai 20, 2008

"Das Wunder von Wien"



Now playing: Depeche Mode - Dream on

PS: Wenn hier momentan eher weniger passiert, machen Sie es wie immer. Schieben Sie es auf die Werbung. Oder aufs Wetter.

Donnerstag, Mai 15, 2008

Offline: Funktioniert. Online: Geht so.

Auf dem Weg zur Arbeit fällt mir bei einem Blick aus dem Fenster der U-Bahn auf, dass hinter dem Ausstellungsschiff "Cap San Diego" ein neuer Kutter festgemacht hat. Im nächsten Moment blättere ich in der Mopo weiter und siehe da: Das ist ein Postschiff aus Norwegen, namentlich die "Nordstjernen" und morgen legt sie wieder ab. Ich weiß das jetzt, die iPhone-Leser in der Bahn müssen es erst ergoogeln und hier lesen. Im wahren Leben ist also alles in Ordnung.

Im zweiten Leben ist das traditionell anders. Ich checke meine Mails und sehe, dass My OnID, der unermüdliche Hüter meines guten Namens im Netz, mir ganz aufgeregt mitteilt, es gäbe neue Suchergebnisse für "ramses101". Also folge ich dem Link mindestens ebenso so aufgeregt und kann guten Gewissens sagen, dass das alles zwar ganz lustig ist, aber sonderlich ertapppt komme ich mir hier nicht gerade vor (gemeint ist vermutlich die lfd. Nr. 65).

Now playing: Denny Carleton - Don't take it too seriously

Mittwoch, Mai 07, 2008

Die Suppe muss vom Hof. Egal wie.

Das Schlimme ist: Wahrscheinlich verkauft sich das toitsche "Pilsbier" auch noch wie bescheuert.



Das Schöne ist: Es gibt sogar Kleingedrucktes zu lesen! Mit Ausrufezeichen! Mit vielen Ausrufezeichen! Mit sehr, sehr vielen Ausrufezeichen! Weil das alles total wichtig ist! Deshalb wohl auch die vielen Leerzeichen! Dadurch wird das noch dramatischer! Glaubt jedenfalls irgendwer! Der sich hoffentlich nicht Packungsdesigner nennt!



Herr, lass es doch einfach wieder regnen, die Hitze bekommt den Leuten nicht.

Now playing: Essendon Airport – How low can you go?

Montag, Mai 05, 2008

Auch schön.

Und was die Leute sich nicht alles auf die Karren schreiben. Auf einem Kastenwagen habe ich heute den hübschen Satz lesen dürfen:
"Dringend benötigte Ersatzteile für Sie unterwegs."
Das mag ja nett gemeint sein, aber wenn die Ersatzteile so dringend benötigt werden, würde ich es begrüßen, wenn sie nicht weiter in der Stadt rumgefahren, sondern bitteschön endlich mal geliefert würden.

PS: Mopo, glaub ja nicht, dass mir Dein "Millionen Mieter erlitten einen Schock, ..." entgangen ist.

Now playing: Mel C - Suddenly Monday

Montag, April 28, 2008

Stadtrundgang.

Links und rechts ist es mitten in der Stadt. Wirklich.



Wieso? Angeleint isser doch. Von festhalten steht da nichts.



Kurzer Psychotest. „Wenn ich das Bild um 90° drehe, sehe ich a) Einen fröhlichen Smilie b) Einen traurigen Smilie c) Ein Kanu, das sich im Wasser spiegelt.“



In Hamburg ist es Tradition, Bratwurst aus absurden Fleischsorten herzustellen. Und immer wieder kommt jemand und setzt noch einen drauf.



Und das ausgerechnet bei Dittsche:



Das Gute an Studentenverbindungen ist, dass sie ihre Dummheit gerne schon im Schaufenster ausstellen.



Aus der Reihe „Selbstbewusste Produkte, die keine Sau kennt.“



CSI Playmobil



Läktorat?



Ich hab nur den Ball gespielt!



Super-Name, Super-Logo, Super-Claim.



Wrangelstraße: Gefühlte Grünwählerdichte: 100%



Nebenan im Eppendorfer Weg: Gefühlte HSV-Fandichte: 0%



Und sich dann wundern, wenn nach einem normalen Hausbrand die halbe Stadt abfackelt (die Deichstraße ist die einzige Straße, die nach dem Brand von 1842 so belassen worden ist. Was nicht abgebrannt ist, wurde hurtig abgerissen, da es bei der dichten Bebauung und den engen Gassen kein Wunder war, dass die Stadt tagelang brannte. Das ist natürlich eine arg verkürzte Erklärung, wer mehr wissen will, muss das schon woanders in Erfahrung bringen):



Auch in der Deichstraße, nur nicht im Bild: Horden von fotografierenden Japanern (war gar nicht so leicht).



Wie hält man es eigentlich ohne Hafen aus?



Wer übrigens plant, sich das Modellbahnwunderland oder wie das heißt in der Speicherstadt anzuschauen, der sollte das dringend auch tun. Die Speicherstadt selbst natürlich auch.



Sonnenuntergang am Fluvius Albis (ist es eigentlich sehr nerdy, wenn einem bei dem Bild als erstes die Doppelsonne von Tatooine einfällt?)



Now playing: Dusty Springfield – You don’t have to say you love me