Mittwoch, Oktober 31, 2007

Wo Inspirationen halt so herkommen.

"Claudia hat nen Schäferhund
und den hat sie nicht ohne Grund,
abends springt er in ihr Bett
und dann geht es rund."
Für die älteren Nichtwerber unter meinen Lesern, die die Diskussionen hier und hier vermutlich nicht mitbekommen haben: Bin ich der Einzige, der bei den Anzeigenmotiven irgendwie an die Ärzte denken muss?

Nun ist ja bekanntlich nichts leichter, als zu provozieren. Vermeintliches oder tatsächliches Tabu brechen und fertig. Ich persönlich finde es ja arg durchschaubar, wenn einfach die bekannten Knöpfe gedrückt werden und gleich danach die Platte „Hah! Es wird drüber geredet! Erfolg, Erfolg“ aufgelegt wird. Aber dann auch noch mit ner Idee aus dem Jahre 1984?

Now playing: Die Ärzte – Ist das alles?

Nerds.



Hausaufgabe zu morgen: freeonlinegames.com und world of warcraft runterfahren, Rechner ausschalten, raus aus der Agentur, 15 Minuten Badminton Federball spielen. Dann klappt's auch mit dessen Ausrichtung.

Now playing: Vehemence - What could go wrong?

Montag, Oktober 29, 2007

Freitag, Oktober 26, 2007

Donnerstag, Oktober 25, 2007

Neuer Trend?

Im Buchhandel tut sich was:



Memo: Roman schreiben, Arbeitstitel: Der/Die/Das sechste irgendwas.

Now playing: Nena - ?

Montag, Oktober 22, 2007

"Your Insights serve you well."

"Ich weiß nicht ... von weitem sieht das so aus als würde da ne nackte Frau knien ... kann aber auch an mir liegen."
Now playing: Amie Sassano - What You Want to See

Freitag, Oktober 19, 2007

Alle Jahre wieder ...

... kommt ein Fachmagazin auf die Idee, doch mal wieder zu schauen, wo denn die Leserschaft so in der Bevölkerungsgunst steht. Und siehe da, ein Wunder ist geschehen. Werber sind mittlerweile sogar unbeliebter als Politiker. Ich versteh gar nicht warum. Nur weil wir mit sechs neddo nach Hause gehen und dafür nix anderes machen müssen als den ganzen Tag lecker Prosecco saufen und Models kucken und Sprüche kloppen kann es ja wohl nicht sein. Die haben sich doch bestimmt vertan.

Now playing: Depeche Mode - I Feel Loved

Mittwoch, Oktober 17, 2007

Erster!

Hat hier jemand „Weihnachten“ gesagt? Dann mal los:



Ain't that cool? Bestellen kann man die Dinger hier

Noch nicht trendy genug? Ja warte, geht ja weiter. Das iPhone dürfte dank ebay jeder zweite just-a-little-bit-later-adopter unterm Weihnachtsbaum liegen haben. Wer richtig punkten will, der stinkt mit dem Smell Phone dagegen an.



Nicht weihnachtlich genug? Ja warte, da haben wir auch noch was, was keiner hat. Oder kennt jemand jemanden mit einem USB-Stick-Schlüsselbrett-Kerzen-Dings?



Dachte ich mir.

Now playing: Quartette - Christmas Came Early this Year

Ruhe 2.0

Großartig

Now playing: Depeche Mode - Enjoy the Silence

Link via e13 (falls man überhaupt noch "via-Links" setzen darf ohne dadurch als Link-Asi und Technorati-Nutte zu gelten)

Dienstag, Oktober 16, 2007

Montag, Oktober 15, 2007

492.864

492.864 abgegebene Stimmen, bei 607.468 nötigen Ja-Stimmen könnte das eng werden. Also keine Stärkung der Demokratie. Ein Gutes hat die Sache natürlich: Da die Hamburger offensichtlich so zufrieden mit der Arbeit der Parteien sind, bleibt mir in Zukunft wenigstens das weinerliche Genöle über "die da oben" erspart.

Now playing: Iso Brown - Wurst ist Wirklichkeit

Donnerstag, Oktober 11, 2007

Nicht im Hardcover, dafür im Netz.

Blöd an Büchern über Werbung ist, dass es ungefähr eine Zillion davon gibt, aber nur wenig wirklich gute. Wenn die nicht gerade "Hey whipple, squeeze this", "Eating the Big Fish" oder "Cutting edge Advertising" heißen, werden sie in ein, zwei Auflagen rausgebracht und das war's. Und ab dann kosten die Dinger richtig Geld. Wer sich nicht rechtzeitig um sein Copy Book* gekümmert hat, weiß, wovon ich rede.

Da finde ich es einigermaßen großartig, dass Bernd Kreutz sein vergriffenes Buch einfach mal in seinem Blog zum Download anbietet.



Web 2.0 hat schon was.

Now playing: The Sisters of Mercy – More

*Das "Copy Book" ist übrigens dringend zu empfehlen. Allerdings nicht zu so einem absurden Preis.

Dienstag, Oktober 09, 2007

Typisch deutsch.

Jammern, jammern, jammern.


Mehr bekommt ihr von mir trotzdem nicht! Außerdem typisch deutsch: Seinen Unmut durch demonstratives langsames Kopfschütteln auszudrücken. Häufig zu beobachten an Bushaltestellen, wennn nach nicht minder demonstrativ ausschweifender Handbewegung und einem Blick auf die Uhr klar wird, dass der Bus schon 12 Sekunden Verspätung hat.

Noch häufiger zu beobachten am Bahnsteig nach der Durchsage, der ICE 6525 nach Kleinkleckersdorf habe 5 Minuten Verspätung. Dort wird das Kopfschütteln übrigens häufig begleitet von einem jetzt aber wirklich demonstrativen Aufstöhnen, parallel dazu suchen die Augen in der Regel nach Leidensgenossen, die sich durch die gleiche eigentlich Heiterkeit auslösende Kopfverrenkung zu erkennen geben.

Vor allem anderen typisch deutsch ist es aber, permanent über die schlechte Werbung zu meckern, nur um dann in einer Studie geradezu darum zu betteln! Anderererseits, Statistik für Anfänger: Wenn 45% angeben, von einer Preisnennung in ihrer Kaufentscheidung beeinflusst werden zu können, was sagt das über die Kaufentscheidung aus? Genau. Nada, nix, niente. Kauft er deshalb? Oder gerade nicht? Man weiß es nicht genau. Aber Studien sind super!

Now playing: Hank Shizzoe - Don't bore me, man

Montag, Oktober 08, 2007

Mit Hausbesuch?

Aus der beliebten Serie "Plakte, die lieber Anzeige mit erklärender Copy geworden wären" sehen Sie heute die durchaus lobens- und fördernswerten Initiative der Diakonie Hamburg: Zuhause sterben. Als Plakat doch eher schwierig.


Now playing: Chase Mo - Right but yet wrong