Mittwoch, Januar 31, 2007

Freitagstexter - der Gewinner

Was zu erwarten war: Das es schwierig wird (die Entscheidung, nicht das Betexten ;-). Was überrascht hat: Die erstaunliche Bandbreite an Namen für das arme Kind und dass es so lange gedauert hat, bis der erste Holländerwitz kam.

Wie auch immer. Der Sieger ist, wieder einmal, was aber nichts zu bedeuten hat, Kalauerkönig e!genart. An seinem Beitrag:
"Wo gesundes Sparen aufhört - 

Heute: Schwäbische Gardinen"
stimmt einfach alles. Dicht dran an "Buddahbrot mit Mohamett". Glückwunsch in die Provinz, Adresse bitte noch mal per Mail an: ramses101(at-dingens)gmx.de – und nicht wundern, wenn es diesmal etwas länger dauert. Ich bin kurz weg und im Stress.

Now playing: Sonic Youth – Winner’s Blues

Freitag, Januar 26, 2007

Freitagstexter

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde des Hauses,

nachdem Frau Chimscholli in ihrer nicht enden wollenden Güte entschieden hat, dass mein Beitrag zum Gewinn des letzten Freitagstexters ausreicht, freue ich mich, diesen altehrwürdigen und prestigeträchtigen Blog-Wettbewerb erneut als Gastgeber betreuen zu dürfen.

Sie kennen die Regeln: Es gibt keine Regeln. Irgendwann wurde wohl auch die einzige Regel: „Jeder nur ein Kreuz“ ausgehebelt, was mir persönlich aber auch ganz recht ist. Gesucht wird der beste Kommentar, die beste Unter- oder Überschrift zum folgenden Bild (Klicken macht bisserl größer): (Bild entfernt)

Strengen Sie sich an – es lohnt sich ganz besonders, denn der Preis könnte wertvoller und individueller kaum sein: Ein original Blindtext-Mix-Tape (means: CD), blind aus einem Stapel gezogen – keine Ahnung also, was da drauf sein wird. Gekürt wird der Sieger am Mittwoch gegen Mittag oder so.

Vielleicht noch ein Tipp zum Schluss: Gereimtes hat keine Chance, es sei denn, es ist wirklich gut. Und das ist es in 99% aller Fälle nicht. Bildquelle übrigens: Internet. Verklagen lohnt sich nicht, für so einen Blödsinn geb ich kein Geld aus.

Gentlemen, start your engines Mögen die Spiele beginnen.

Now playing: The Cure - Fight

Donnerstag, Januar 25, 2007

Frommer Wunsch oder verzerrte Wahrnehmung?

Wenn man früher als Kind wollte, dass ein Wunsch in Erfüllung geht, dann gab es viele Wege, die Erfüllung mental zu forcieren. Man konnte sich zum Beispiel den Wunsch auf einen Zettel schreiben, diesen Zettel abends unter das Kopfkissen legen und ganz doll hoffen, dass er wahr wird.

So ähnlich wird das heute auch noch gemacht. Nur anders eben. Heute schreibt man den Wunsch auf ein Plakat, hängt es überall hin und hofft ganz doll, dass er wahr wird. Zum „Talk of Town“ wird man so zwar trotzdem nicht. Aber ins Blindtext-Blog schafft es damit sogar Pall Mall.



Now playing: Dusty Springfield - Wishing And Hoping

Mittwoch, Januar 24, 2007

Holy Shit!

Uiuiuiui, gewagt, gewagt, provokant, provokant, hihihi, diese feine Ironie, dieses herausfordernde Surfing-at-the-Edge, dieses köstliche Twinkle-in-the-Eye, dieses ... ach Leute.


Saint Erik Vervroegen. Creative Director TBWA\Paris


Saint Marcello Serpa. Creative Director AlmapBBDO


Saint Alex Bogusky. Creative Director Crispin Porter & Bogusky

Now playing: Depeche Mode - Halo

Via, via.

Dienstag, Januar 23, 2007

Lesebefehl.

Wenn das Dummy-Magazin sich eines Themas annimmt, dann kann man getrost davon ausgehen, dass garantiert nicht aus den üblichen ausgelutschten Blickwinkeln betrachtet wird. Ich hatte schon bei der Vergabe der letzten Lead-Awards benölt, dass so eine Zeitschrift im Mittelfeld nichts verloren hat.

Gerade erst habe ich bemerkt, dass Dummy wieder da ist und zwar mit dem Thema „Werben & Verkaufen“. Gut investierte 6 Euro.



Unbedingt und restlos empfehlenswert sind übrigens auch die Ausgaben „Dummy Deutschland“ und natürlich „Dummy Fußball“.





Now playing: Interpol - Specialist

Montag, Januar 22, 2007

"Wo gesungen wird, da lass Dich nieder, denn böse Menschen kennen keine Lieder."

Ein Satz, der schöner nicht sein könnte, wäre er wahr. Denn auch böse Menschen kennen Lieder. Von den Bösen soll hier aber keine Rede sein. Schlimmer sind nämlich die Blöden und ihre Lieder. Und auf der untersten Stufe der musikalischen Intelligenzpyramide kriechen dann die Firmen mit ihren Hymnen herum.
„Werden die Zähne immer schiefer,
stimmt was nicht mit deine Kiefer.“
Das kann man unmöglich ernst meinen? Und gar: Singen? Doch, doch, man kann.

Das und ähnliche Machwerke schmerzbefreiter Geschmacksterroristen in bester Westaflex-Tradition auf damocles.de

Now playing: Depeche Mode – Enjoy The Silence

Sonntag, Januar 21, 2007

JA ,VERDAMMT, ICH GEBE ES ZU!

Ich habe nicht nur die Mandy-Diskografie komplett auf Vinyl im Schrank, sondern auch die von Prinzessin Stephanie! Inklusive dieser komischen französischen LP, die ich sonst noch nie irgendwo gesehen habe. Und: Ja: Ich habe schon Froschschenkel gegessen! Und lecker waren die! Hmmm! Mjam, mjam! Und ein Möbelstück aus Tropenholz hab ich auch! Na und? Immerhin hab ich noch nie CDU gewählt, Ist doch auch schon mal was.


Now playing: Oomph! - Mein Herz

PS: Die Mandy-Nummer ist übrigens mit Abstand das Absurdeste, was ich mir vorzuwerfen habe (ever!):



Aber die 80er waren halt so. Ich kann da komplett nix für! So Sachen wie Mandy Smith oder Samantah Fox waren ja auch wirklich noch, na ja, so richtig "wirklich" auch nicht - aber fast jedenfalls: Harmlos! Gab ja noch ganz andere nicht bloggenswerte Sachen. Wie meine Liebe zu *hüstel* Baby Love* von The Rock Steady Crew:



Now playing: S.o.

*Weiß irgend jemand, was aus dem Mädel geworden ist?

Freitag, Januar 19, 2007

Ich bin gar nicht allein.

Prima! Ich bin nicht der Einzige, der planlos durchs web 2.0 stolpert. Das kommt in den besten Kreisen vor.

Luke Sullivan, Autor des besten Werbebuchs der Welt: “Hey Whipple, squeeze this!“, hat jedenfalls in dem Weblog von Ernie Schenck, Autor des noch zu lesenden Buches “The Houdini Solution“, einen Kommentar hinterlassen.

Dieses Weblog hat a) einen Spamschutz und b) werden Beiträge moderiert. Da kann man schon mal unsicher werden, wenn der Beitrag den Eindruck macht, im virtuellen Nichts verschwunden zu sein. Und dann passiert halt so was:


Funny :-)

Now playing: No Fun At All – Nobody Is Perfect

Donnerstag, Januar 18, 2007

Brief an die Hamburger Leserbriefeschreiber.

„Der Markt regelt das schon von selbst.“ Das mag im Prinzip richtig sein, im Falle der rauchfreien Gastrobetriebe glaube ich nicht daran. Und zwar schon deshalb, weil die meisten Wirte und Restaurant-Betreiber die Auseinandersetzung mit der kleinen aber lauten Minderheit der Raucher scheuen. Trotzdem gibt es die rauchfreie Gastronomie natürlich und in Berlin fängt sie auch an zu trommeln. Am 26. Januar beim ersten Culinaryday im Pastakontor.

In Hamburg scheint es aber eh zu kommen, das Rauchverbot in Restaurants, Bars etc. Das wäre schön. Allerdings kann das ganze natürlich auch noch kippen, denn das Geschrei der Raucher beschränkt sich ja leider nicht auf die Leserbriefseite der Morgenpost.

Und was sind das für Briefe. Einer blöder als der andere. Liebe Leserbriefschreiber, schlagt bitte folgende Begriffe im Wörterbuch nach: Militant, hysterisch, fanatisch.

Und dann überlegt Ihr Euch, ob Ihr einen Leserbrief hinbekommt, in dem Ihr auf diese Begriffe verzichtet. Hysterisch ist nämlich zurzeit eigentlich nur die kleine Gemeinschaft der rauchenden Schreihälse, die lieber noch lauter schreien würde, wenn der Hals nicht so unangenehm kratzen würde. Militant muss ich nicht erklären und fanatisch – wer von uns versucht denn fanatisch sein Terrain zu verteidigen? Aber herzlichen Dank für das hübsche Wort „Gesundheitsfanatiker“.

Wollen wir uns nach der Klärung der Begriffe vielleicht mal kurz Eure „Argumente“ für das Recht auf Rauch anschauen? Keine Angst, das ist schnell erledigt: Es gibt nämlich nicht ein einziges.

Das was Ihr mit „Argumenten“ verwechselt, sind Vergleiche. Meist ziemlich dämliche, muss ich leider dazu sagen. “Da kann man ja auch gleich den Alkohol in der Kneipe verbieten. Der schadet auch!“ schlussfolgert Ihr beispielsweise messerscharf und vermeintlich entwaffnend. Und mich wundert immer wieder aufs Neue, dass sogar intelligente Menschen sich nicht zu blöd sind, sich durch dieses Null-Argument lächerlich zu machen. Für den Merkzettel: Was mir selbst schadet, ist meine Sache, was auch anderen schadet, ist auch deren Sache. Angekommen?

Gut. Dann weiter. Die Vernünftigeren unter Euch plädieren auf Freiwilligkeit und rücksichtsvolle Eigenverantwortung. Würde das klappen, bräuchten wir in der Tat kein Gesetz. Es klappt aber nicht. Geraucht wird überall, wo es nicht verboten ist. Das ist einfach so.

“Der Staat muss ja nicht immer alles reglementieren und kontrollieren“ und „Das ist der Tod der Gastronomie“ sind dann die Zwischenrufe aus der liberalen Ecke. Bei Punkt eins sind wir einer Meinung. Ich möchte nur hinzufügen, dass der Staat die Schädigung seiner Bürger durch andere Bürger schon ein bisschen reglementieren sollte.

Zu Punkt zwei: Das verblüfft mich ehrlich gesagt am meisten. Gehen Raucher nicht mehr essen, wenn man sie daran hindert, andere Leute zu belästigen, die am Nebentisch einen anderen Essrhythmus haben? Wenn ja, wäre das zwar auch ein Gewinn, aber noch lange kein Todesstoß. Hier hilft übrigens der Blick nach Irland und Italien. Sieht so eine darbende Branche aus? Nein, liebe Raucher, um die Gastronomie zu Grabe zu tragen, seid Ihr dann doch zu wenig.

Now playing: Dreadful Shadows - Smoke

Mittwoch, Januar 17, 2007

Beckstein, Beckstein, alles muss korrekt sein.

Ist Beckstein im Grunde seines Herzens doch gegen das von ihm geforderte Spiele-Verbot? Müsste er eigentlich. Denn gesagt hat er:
„Es ist eine Gefahr für unsere Freiheitsrechte, wenn man aus Angst vor möglicher Gewalt Zensur übt. Das bedroht unsere Meinungsfreiheit."
Das hat er in einem gaaaanz anderen Zusammenhang gesagt? Mag sein. Aber was er von anderen fordert: Mut statt Angst!, sollte doch wohl auch für ihn selbst gelten. Heute so, morgen so. Es ist zum Gähnen.

Now playing: Alton Ellis – Time of Decision

Dienstag, Januar 16, 2007

Mmmmoooment!

Ich wär ja bisserl vorsichtiger mit gewissen typographischen Ähnlichkeiten bei großen - um nicht zu sagen: sehr großen - Mitbewerbern.



Aber Ihr übt ja noch und überzeugt mich sofort restlos mit Eurer Offenheit und dem ehrlichen Wunsch:



Die Bewertung schenke ich mir jetzt mal, aber für den Namen Eures Pizza-Dips gibt es von mir die goldene Anstecknadel mit Oregano Eichenlaub:



Now playing: Evanescence - Hunger

Montag, Januar 15, 2007

Mineralwasser zu nass! Wasserschutzpolizei im Getränkemarkt!

So oder so ähnlich dürfte dann wohl die nächste Bild-Schlagzeile lauten, wenn das heute schon so losgeht:



Curry-Wurst zu scharf. Ich lach mich tot. Aber vielleicht ist das ja auch eine Promotion für die Wurstbude? Unkenntlichmachung übrigens von mir. Der arme Kerl. Das wird der doch nie wieder los.

Now playing: Mia - Skandal!

Donnerstag, Januar 11, 2007

Och Menno, bzw.: Doch nicht.

Zum allerallerallerersten Mal passiert mir folgendes: Ich entdecke eine TV-Reihe die mich begeistert und beschließe, mir auf der Homepage des Senders zusätzliche Informationen zu holen. Online-Content-Zeugs ist schließlich bei jedem Mist längst Usus. Und meist ist dieser zusätzliche Kram die Sekunde nicht wert, die man benötigt, um ihn wegzuklicken.

Anders eigentlich bei der schönen Serie „Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener“. Wer schreibt denn schon beim Fernsehen Rezepte mit? Also ab ins Internet und nachgekuckt. Und was is? Nix. Alles da. Blöd. Prima. Empfehlenswert ist die Serie trotzdem sowieso.

Aber mal was anderes: Wo kann man eigentlich seinen Internet-Führerschein machen?

Now playing: Queen – Cooking By the Book

Dienstag, Januar 09, 2007

You talkin' to me?

Da will man sich (fast) passend zum Geburtstag des Meisters die (tatsächlich) passende DVD bestellen und schwupps, soll man sich erwischt fühlen:


Schon klar amazon, schon klar. Wer ist dran mit Bierholen?

Now playing: David Bowie – Come And Buy My Toys

Montag, Januar 08, 2007

Soooo sophisticated!

Als urban decision-maker by and by in the light of day und outer space action taken – das klingt irgendwie komisch? Erzählen Sie das nicht mir! Stadtrat Sören Herbst aus Magdeburg macht vor, wie man es besser gar nicht macht. Es sei denn, man will bei der PISA-Brut punkten, die eh keinen geraden deutschen Satz mehr auf die Reihe bekommt. Für den Kalauer „Hart aber herbstlich“ gibt es von mir allerdings eine 2 mit Sternchen.

Now playing: The Cure - Speak My Language

Blindtext investigativ: Der SPD-Merkzettel aus Wiesbaden!



Ist das zu fassen?

Now playing: Die Ärzte - Zu spät