Donnerstag, August 16, 2007

When the hurlyburly's done, when the battle's lost and won.

Wenn sich im nächsten Jahr am 24. Februar der Staub der Wahlkampfschlacht gelegt hat, und tags darauf das Ergebnis feststeht, dann hat Hamburg unter Umständen einen neuen Bürgermeister. Der könnte Michael Naumann heißen. Ich weiß nur nicht, ob sein Claim ihm dabei so hilfreich sein wird:



Ich versteh zwar die Intention, aber Selbstbewusstsein sollte auf gewonnenen Wahlen basieren. Nicht auf bevorstehenden. Um es (mal wieder) mit Luke Sullivan zu sagen*:
"This is known as leading with your chin. Somebody's gonna take a swipe at it just to keep you humble."
Now playing: Frank Sinatra - Nevertheless

*Auch wenn er es natürlich in einem anderen Zusammenhang geschrieben hat: Before you unveil your stuff, don't assure the client that "You are going to love this."

1 Kommentar:

German Psycho hat gesagt…

Die CDU-Kampagne gefällt mir ganz gut. Also die mit den Postkarten, auf denen die Mopo abgebildet ist. Mit der Meldung: „50% der Sozis lieben Ole” oder so ähnlich. Und dann als Claim: „Dafür haben wir hart gearbeitet.”

Nicht umwerfend, aber für eine Parteiwerbung gar nicht mal so schlecht.

Die SPD-Werbung hingegen ist nur arrogant. Sie versucht, das vorherige Konzept der CDU irgendwie auch zu kopieren, aber bringt eben Arroganz rein. Die von der CDU engagierten Werber haben es verstanden, den Menschen Ole in den Vordergrund zu stellen, ohne dabei zu überheblich zu wirken, aber dennoch siegessicher.

Vielleicht sollte die SPD mal die Werbeagentur wechseln?

Oder die Werbeagenturen sollten die Parteien übernehmen. Immerhin entscheiden ja diese, welcher von jenen gewählt wird.