Dienstag, Juli 10, 2007

Vorläufiges Finale.

Manche Dinge sind relativ, manche sind endgültig, nichts ist relativ endgültig und vieles ist albern. Ein Ex-Kunde hat zum Beispiel mal den putzigen Begriff "Vorläufige Freigabe" geprägt. So kann man sich alles irgendwie in die Form reden, in der man es gerne hätte. Sinn wird eh überschätzt. Und wenn einem Journalisten der "Finale Rettungsschuss" nicht reißerisch genug erscheint, dann nennt er ihn halt anders. Nämlich, wie heute in der Hamburger Morgenpost: "Finalen Tötungsschuss".

Im Gegensatz zum "Vorläufigen Tötungsschuss"? Oder wie oder was?

Now playing: Depeche Mode - Fools

Kommentare:

samoafex hat gesagt…

Wie nennt man das, eine Tautologie? Obwohl, nä, das wäre dann ja ein tötender Tötungsschuss.

Wohl eine halbherzige Tautologie. Semitauto.

Ich quatsch' Müll. Vielleicht krieg' ich einen Posten bei diesem Blatt da?

ramses101 hat gesagt…

Das wäre ein Abstieg. Jede Schülerzeitung macht sich im Lebenslauf besser.

monarch hat gesagt…

Das vorläufige Finale scheint mir nicht einmal so abwegig. Im «Mann ohne Eigenschaften» brillieren die kakanischen Amtsstellen auch damit, gewisse Vorschläge «vorläufig definitiv» entgegenzunehmen ;-)

ramses101 hat gesagt…

Ämter, Kunden, Unterschiede? Weder im wahren Leben noch in der Literatur ;-)