Mittwoch, Juni 20, 2007

"Radio is hell. But it's a dry heat."

- Luke Sullivan in "Hey whipple, squeeze this!"

Schlechte Radiowerbung nervt. Und zwar (fast) alle. Den Hörer, weil er ständig angeschrieen und mit Befehlen belästigt wird (kommen Sie, staunen Sie, genießen Sie). Den Texter, weil er den Mist schreiben muss (wieder nix für die Mappe), den Tonmeister, weil er den Mist produzieren muss (wieder nix für die Referenzliste) und die Sprecher, weil sie den Mist sprechen müssen (wieder nix für die Reel).

Nur viele Kunden stehen auf schlechte Radiowerbung, denn nur schlechte Radiowerbung schafft es, alle Elemente eines schlechten Briefings möglichst billig in 20 Sekunden zu packen.

Es gibt, gepriesen sei Hathor, glorreiche Ausnahmen. Zum Beispiel: Lotus Spa, Axe oder Crime Programme auf Foxtel.

Und wo wir eh schon in Cannes sind, noch ein Bisschen Gold, Silber und Bronze:

Gold für die bösen, bösen Bush-Basher:



Flecken, vergoldet:



Flecken, versilbert:



Und der obligatorische Optiker (Bronze) darf auch nicht fehlen:



Now playing: Katie Melua – Piece by Piece

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