Donnerstag, Juni 21, 2007

Ethno-Marketing und Adressmanagement à la "Kabel Deutschland".

Aufmerksamkeit zu erzeugen ist ganz leicht. Man muss sich nur von der Masse abheben. Das hat ein Brief in meiner gestrigen Post definitiv getan, denn er kam mir mit dieser Ansage entgegen:



Der Absender war Kabel Deutschland und ich habe fest damit gerechnet, dieser originelle Störer solle mich darauf vorbereiten, ich könne in Kürze mit russischen Klassikern wie „Panzerkreuzer Potemkin“ rechnen. Jetzt dachte ich natürlich, das Anschreiben würde mich darüber aufklären. Und vielleicht tut es das auch, ich werde es nie herausfinden, denn es ist ebenfalls in kyrillischer Sprache Schrift verfasst:



Genau wie der beiliegende Folder:



Ein klein wenig getrübt wurde meine Freude allerdings durch die Auflösung auf der Rückseite des Mailings:



Wovor hattet Ihr denn Angst, dass Ihr dieses Sicherheitsnetz aufspannen musstet? Davor, dass der Adressat möglicherweise doch kein Russe ist? Ich bitte Euch. No Guts, no Glory.

Now playing: Elvis – Return to Sender

Kommentare:

Rainfall hat gesagt…

Kyrillische Schrift - russische Sprache??? Oder doch die Sprache Kyrilliens??? Also nix für ungut.

ramses101 hat gesagt…

Klugscheißer ;-P

eigenart hat gesagt…

Aber Kyril war doch Grieche?!?! *klugdings*

ramses101 hat gesagt…

Suchen Sie sich eine Antwort aus:

a) Der hat aber die glagolitische Schrift entworfen, nicht die kyrillische.

b) Keine Ahnung, ich bin nicht von hier.

eigenart hat gesagt…

a) Ändert das was an der Tatsache, dass die kyrillische Schrift nach ihm benannt ist? Oder wird das hier einfach nur ein Klugscheißer-Contest?

b) Ach, dann...

ramses101 hat gesagt…

Da muss ich jemanden anrufen.