Dienstag, Mai 08, 2007

Ein beherzter Griff zum Duden befreit von kafkaesker Befangenheit.

Hoffentlich eher selten als häufig findet man sich in Situationen wieder, in denen ein Scherz gemacht wird, der offensichtlich alle Qualitäten mit sich bringt, die ein gelungener Scherz mitzubringen in der Lage ist, nur kann man das in eben dieser blöden Situation nicht beurteilen, denn man ist dummerweise der einzige, der nach vollendeter Pointe anstatt zu lachen in ein diffuses Unwohlsein verfällt. Man hat den Witz nicht verstanden.

Wenn man viel mit Juristen rumhängt, passiert das andauernd, denn Juristen-Pointen gehen fast immer so oder so ähnlich: „... und sagt: Wofür gibt es schließlich Schöffen?“ Brüllendes Gelächter seitens der Mitjuristen stellt sich ein, nur die Werber, Architekten oder Lehrer schauen bedröppelt aus der Wäsche und sich fragend an.

Das soll natürlich nicht heißen, dass Juristen jeden Witz verstünden, den man ihnen erzählt. Allerdings munkelt man, dass Juristen mitunter weniger Hemmungen haben, ihr Nichtverstehen öffentlich zu zeigen und die Hürde mehr oder weniger elegant zu nehmen.

So wie Guido letztens, als er auf Sat 1 „News & Stories“ gesehen hat und ums Verrecken nicht verstanden hat, was um alles in der Welt an dem Witz
“Was bestellen romanische Dichter beim Italiener?

Pizza Kanzone"

*muahahahahaha*
so witzig sein soll. Ohne Scheu und Scham zum Duden gegriffen und schon konnte auch Guido herzlich lachen:



Now playing: Queen - Under Pressure

Kommentare:

eigenart hat gesagt…

Hihihihi...

... was zum Henker ist ein "Guido"?

vera chimscholli hat gesagt…

@ eigenart

ein Guido =
Große Unbekannte In Der Opposition

vera chimscholli hat gesagt…

Kann ich mir das patentieren lassen, bitte?

eigenart hat gesagt…

Hoffentlich liest der Scheibenwischer hier nicht mit...

ramses101 hat gesagt…

Sehr schöne Definition. Patent geht klar, den Scheibenwischer klagen wir dann gegebenenfalls zurück in die Steinzeit. Auch wenn er sich da ja in der Regel sehr wohlfühlt.