Montag, Mai 07, 2007

Der Nerd-Fragebogen jetzt auch im Blindtext-Blog

German Psycho schlägt um sich und will es wissen. Nun denn:

Welches war Deine erste „echte” PC-Hardware?

Keine Ahnung. Ist mit der Frage gemeint, was mein erster Rechner war? Wäre es ein Mac gewesen, könnte ich ihn beim Namen nennen. PCs haben aber keine Namen. Was ich übrigens nie begriffen habe. Vor allem aus Marketingsicht. Die Computerhersteller können heilfroh sein, dass ständig jeder einen neuen Rechner braucht. Wer würde denn sonst Sachen kaufen, die nur irgendwelche Zahlen als Bezeichnung haben? Mein erster Rechner war jedenfalls ein 486er mit 600 MB Festplatte und 8 MB Arbeitsspeicher. War der Hammer, damals.

Deine erste Anwendung, welche Du benutzt hast?

Keine Ahnung. Wenn Word eine Anwendung ist, dann wohl Word.

Dein erstes Spiel?



Hattest Du von Anfang an Spaß an der Materie?

Daddeln hat schon immer gerockt. Auch wenn ich Doom und Duke Nukem 3 D nur im God-Mode geschafft hab. Wie man mit Rechnern ansonsten „Spaß“ haben kann, hat sich mir nie so recht erschließen wollen: „Boah ey, super Quellcode.“ Oder: „Hammerscript, der hat’s voll drauf.“ Geht’s denn noch?

Seit wann bist Du online, und mit welchem Anbieter?

Ich bin überhaupt nicht online. Ich hab noch nicht einmal einen Rechner zu Hause. Dafür aber einen AOL-Account. Für den ich jeden Monat 4 Euro nochwas zahle. Weiß jemand, wie man den kündigt?

Als ich mich bei AOL angemeldet habe, wurde mir übrigens von den ganzen Nerds da draußen gesagt, dass ein AOL-Account eigentlich an Uncoolness nicht mehr zu unterbieten ist. In so einer Situation muss man es auch erstmal schaffen, ernst zu bleiben. Wir reden hier schließlich von den Kollegen, die schon E-Mailadressen hatten als es noch gar keine E-Mails gab und die immer hack2000_x_2024kbu@dtat-2025alpha.com oder so lauteten.

Kein Mensch konnte sich die merken und alle zwei Monate gab es ne neue, weil der „Indie-Account“ wieder den Bach runtergegangen ist. Ich glaube, aus den „coolen“ Nerd-E-Mailadressen von damals sind irgendwann die Spams von heute geworden. Der Inhalt hat sich nämlich auch nicht wesentlich verändert.

Now playing: Passo Doble - Computerliebe

PS: Wer mag, mag sich bedienen.

1 Kommentar:

German Psycho hat gesagt…

Das war ja auch der größte Nachteil der CompuServe-Geschichte. Es gab keine anderen E-Mail-Adressen als die Kundennummer@compuserve.com. Bei T-Online gabs, soweit ich mich erinnere, entweder schon einen echten, frei wählbaren Namen, oder zumindest die eigene Telefonnummer@t-online.de.

Wissen Sie, wann man mit Rechnern auch ohne Spiele Spaß haben kann? Ganz einfach. Benutzen Sie mal berufsbedingt zehn Jahre lang Windows. Und dann stellt die Firma auf Apple um.