Freitag, Februar 23, 2007

Der Buchdruck schlägt zurück.

Dass Verleger und Autoren etwas pikiert sind, wenn ihre Bücher plötzlich als pdf im Netz umherschwirren oder auf ominösen Websites auftauchen, ist verständlich. Dass es auch andersrum praktiziert wird, war mir neu: Ein chinesischer Verleger hat sich einfach mal die Homepage von Text-Veteran Neil French vorgenommen, runtergeladen was runterzuladen war, den ganzen Kram übersetzt – und als Buch herausgebracht. Und jetzt ist der alte Mann mit der Zigarre mächtig sauer:



Now playing: Ten Benson – I Don’t Buy It

Kommentare:

Martin hat gesagt…

Die Chinesen kopieren noch viel mehr als nur einfache Bücher... ;)

eigenart hat gesagt…

Und das Gemeine ist ja: Man kann sich an den Chinesen nicht rächen, indem man was von denen kopiert... da man dann höchstwahrscheinlich ne Kopie kopiert.

Wobei... wir könnten die chinesische Mauer kopieren! Einfach ne riesige Mauer hier zu uns!!!

Ach so...

ramses101 hat gesagt…

@martin: Schon klar. Mir ist es nur noch nie untergekommen, dass man dreist genug sein kann, eine komplette Homepage runterzuladen und als Buch zu vertickern.

@eigenart: Ihre Idee mit der Mauer hat durchaus was für sich. Aber wie ich die Deutschen kenne, hat hier wieder niemand die Absicht, eine Mauer zu bauen.