Mittwoch, Juni 28, 2006

Machiavelli für Frauen?

Scheint ja ein Hammer-Buch zu sein. Nur: warum hat das fast doppelt so viele Seiten wie „Der Fürst“? Muss da alles zweimal erklärt werden?

*Muahahahahahaha*

Öhm, now playing: Tanita Tikaram - Sorry

Dienstag, Juni 27, 2006

1981, freitags, 17.45 Uhr:

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Ein kleiner Junge sitzt mit leuchtenden Augen vorm Fernseher und fragt sich, ob er später wohl eher Zorro oder Roy Rogers sein wird. Egal. Hauptsache nicht Fuzzy.

2006, montags, 22.15: Ein großer Junge sitzt mit leuchtenden Augen vorm Fernseher und fragt sich, warum eigentlich weder das mit Zorro noch mit Roy Rogers geklappt hat. Egal. Wenigstens nicht Fuzzy. Wobei: Das kann ja noch werden.

Western von Gestern hat jedenfalls auch nach 25 Jahren nichts an Zauber verloren. Allein schon der Vorspann. Und die Titelmusik. Dass ich über die DVDs nicht früher gestolpert bin.

Now playing: David Bowie – Heroes

Freitag, Juni 23, 2006

Die gefühlte Porno-Falle

Ich bin ja immer offen für Tipps und Anregungen aus anderen Kulturkreisen. Insbesondere, wenn es sich um Dinge handelt, denen hierzulande eine gewisse Exklusivität innewohnt. Die Serie Green Wing auf DVD zum Beispiel. Hat doch außer mir hier kein Mensch. Dass das latent albern ist, weiß ich selbst. Aber Fakt bleibt, dass ich dadurch immer wieder auf ganz große Perlen stoße.

Deshalb habe ich auch nicht lange gezögert als der Tipp aus Wien kam. Ein unglaublich komisches Kabarett solle es gewesen sein. Der passende Link dazu wurde auch gleich geschickt, das Ganze gibt es auf DVD, wunderbar, Bestellformular ausgefüllt, abgeschickt, auf die zweite Maske zum Eingeben der Kreditkartennummer gewartet, nichts passiert. Stattdessen ein Fenster: Vielen Dank für ihre Bestellung, wir melden uns bei Ihnen.

Österreicher. Steckt man auch nicht drin. Aber man ist das ja gewohnt und wartet einfach gelassen ab. Gestern kam dann auch per Post die Rechnung. Und jetzt wird es kompliziert, bitte konzentrieren Sie sich von hier an.

Die Rechnung ist komplett in Courier gehalten, sieht also aus, wie mit der Schreibmaschine getippt, bestenfalls am C64 ausgedruckt. Kein Firmenlogo, keine erkennbare Formatierung. Das soll keine Kritik sein, der Look ist lediglich ein kleiner Baustein im Konstrukt meines Problems. Die Rechnung sieht also, will man es wohlwollend formulieren, sehr „independent“ aus.

Jetzt sollte der Rechnung ein Erlagschein beiliegen, was das österreichische Äquivalent zum Überweisungsformular sein könnte. Keine Ahnung, jedenfalls lag er nicht bei. Alle Daten sind aber auf der Rechnung vermerkt, immer noch kein Problem also – geh doch einfach zum Schalter. Die wissen schon, wie sie die Kohle von A nach B bringen. Tja, dumm nur, dass der Titel der DVD natürlich auf der Rechnung steht. Und die heißt so wie das dazugehörige Kabarett-Stück, nämlich:
“Gefühlsecht“
Und wenn das kein Pornotitel ist, dann weiß ich auch nicht. Ich muss also mit einer sehr halbseiden aussehenden Rechnung an den Banktresen gehen und eine DVD namens „Gefühlsecht“ bezahlen, die auf dem deutschen Markt ganz offensichtlich nicht zu erhalten ist.

Jetzt wird der (schlimmer noch: die) Bankangestellte natürlich genau so viel über die Pornografie-Gesetze in Österreich wissen wie ich: Nichts. Aber genau so wie ich wird er sich schon mal über den freizügigen Umgang mit Tierpornos auf holländischen Flohmärkten gewundert haben. Da bleiben nicht mehr all zu viele möglichen Schlüsse übrig, die es zu ziehen gilt.

Sobald ich die DVD bezahle, gelte ich also bei meiner Bank als pervers. Ist das nicht ein großartiges Problem? Total 80er! So was gibt’s doch heutzutage in unserer entmenschlichten technisierten Welt eigentlich gar nicht mehr.

Now playing: Deine Lakaien - Nightmare

Donnerstag, Juni 22, 2006

A vs. D, Strategien vs. Sinfonien, HH vs. Rest der Welt

Hübsche Aktion von KroneHit

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Jedes Tooor ein Ball weniger!

Guten Morgen Österreich zieht sich aus!

Meinrad Knapp, Dani Linzer und ihr Team - nackt, wie Gott sie schuf

Schließlich sollst du ja auch ein wenig Spaß an den Spielen von Deutschland haben, denn wann immer ein Tor gegen Deutschland fällt, bekommst du ein wenig mehr von unserem Morgenteam zu sehen.

Also drück die Daumen gegen Deutschland - und du siehst unsere Dani und die Jungs schon bald nackt!
Da wird nur leider nicht mehr viel passieren.

Sehr viel mehr hingegen passiert momentan auf dem Gerhard Hauptmann Platz in Hamburg. Die Tschechen saufen feiern auf dem Rathausmarkt, die Italiener saufen vergnügen sich am Jungfernstieg und genau dazwischen: Die Insel der Kultur.

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Ob es mutig oder naiv war, das Opern Film Festival parallel zur WM-TM abzuhalten, wird sich zeigen. Ich jedenfalls kann mich zur Zeit immer wieder fragen: Was machen eigentlich die Leute, die nicht in Hamburg wohnen den ganzen Tag?

Now playing: Prinzessin Stephanie – Irresistible

Spaß mit der Post

Gestern, ich so voll am Nachhausegehen, hab ich plötzlich konkrete Postbenachrichtigung in der Post wegen Päckchen abholen unso. Ich also heute mit dem Bus *fahr, fahr* und dann so bei der Post raus und was ist? Post voll weg! Ich so: Hä?

Nachdem ich aber sowohl morgendliche Tumbheit als auch Verwunderung abgeschüttelt hatte, durfte ich lernen, dass die Post lediglich abgerissen und der schlechteren Erreichbarkeit wegen ca. 300 Meter weiter wieder aufgebaut worden ist. Schöne Grüße aus Schilda.

Now playing: Queen – It’s a Miracle

Mittwoch, Juni 21, 2006

Deutsche Farbenleere

Wie erklärt man einem völlig Unbeteiligten eigentlich ohne das es komplett albern klingt folgendes:
Wenn 20 000 Menschen Flaggen mit Totenköpfen und gekreuzten Säbeln schwingen, dann ist das Atmosphäre, Gänsehaut und Toleranz. Wenn aber 20 000 Menschen eine Flagge schwingen, die wie kaum eine andere für Demokratie und Freiheit steht, dann ist das irgendwie beängstigend und erzeugt ein ungutes Gefühl.
Am besten gar nicht. Denn etwas blödsinniges wird nicht sinnvoller, nur weil man es hübscher aufschreibt (das gilt auch für Werbung, liebe Kunden, merkt euch das!).

Wer momentan bunt bemalt und Flagge schwingend durch die Straßen rennt, ist noch lange kein Patriot – geschweige denn Nationalist.

Die Leute wollen einfach eine grandiose WM feiern. Und eine Mannschaft, die tatsächlich nach Jahren der Enthaltsamkeit wieder Fußball spielt! Aber Deutschland wäre nicht Deutschland, wenn sich nicht irgendwas zum Motzen finden würde.

Ich hoffe jedenfalls, dass das noch ein Weilchen so bleibt, bin schwer beeindruckt von den Schalterkräften der Deutschen Bank, die allen Ernstes im Deutschland-Trikot zur Arbeit erscheinen und hoffe, dass mein Weltmeistertipp im Viertelfinale aber so richtig was auf die Hörner bekommt. Man darf ja auch nicht vergessen, dass es für den Westen ja fast Routine ist, Weltmeister zu werden, wir kennen das ja fast nicht anders. Aber für den Osten wäre es Premiere. Allein deshalb muss ich auf einem Titelgewinn bestehen.

Now playing: Chor der FDJ – Jugend, erwach

Foto von SpOn

Dienstag, Juni 20, 2006

Ene, mene, mood

Eckfeldanzeigen oben rechts auf dem Titelblatt einer Zeitung sind bei werbenden Firmen sehr beliebt, weil da einfach jeder hinglotzen muss. So auch ich. Und was muss ich heute auf der Hamburger Morgenpost lesen?
nur mood!

Casting ist nichts schlimmes.

- Du bist über 20?
- Du hast Erfahrung als Servicekraft?
- Lust auf Kommunikation?
- Zeit für Gastronomie?

Dann mooden wir Dir nicht zu viel zu!

Sonntag, 2.Juli 2006 14.00–18.00 Uhr bei uns im imood oder im Internet unter www.imood.de

Kühnehöfe 3a, Stresemannstraße
Ja, Kollegen, geht’s denn noch? Weiß eure mooder, dass ihr heimlich trinkt? Nichts gegen einen gelungenen Kalauer. Aber irgendwann ist auch mal gut.

Now playing: Glenn Miller – In The Mood

Montag, Juni 19, 2006

How To Make Strawberrys Taste Good

Erdbeeren vierteln und pfeffern. Cherry-Tomaten vierteln und pfeffern. Beides im Verhältnis 2:1 mischen und mit Balsamico-Essig (rot) beträufeln. Das glaubt jetzt wieder kein Mensch? Ausprobieren und wundern. Im Netz konnte ich das Rezept übrigens nirgendwo finden, deshalb betrachte ich es als erfunden und nenne es „Rote Rache“ oder so. Das ist natürlich nur ein Grundrezept, das sich beliebig erweitern lässt: Parmesan drüber (gehobelt, nicht gestreut), Schinken dazu (Parma oder Serano), oder was auch immer.

Now playing: The Beatles – Strawberry Fields Forever

Freitag, Juni 16, 2006

Pandamie

Bei den Werbebloggern bin ich heute auf ein Werbefilmchen gestoßen, das sozusagen Mundraub betreibt. Rettet nicht den strunzbrutalen Killerwal!
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Rettet lieber den knuffigen, tuffigen und auch sonst total okayen Panda.

Begründung scheint zu sein: Mit dem Essen spielt man nicht! Vielleicht gibt es Spender, die sich von derartigen Motiven leiten lassen. Aber warum sollte man stattdessen ein Tier unterstützen, das fröhlich traurig dabei ist, sich eigenhändig aus der Nahrungskette zu knipsen?

Das Bildmaterial für den Spot wurde übrigens der großartigen Dokumentation Deep Blue entnommen.

Now playing: Nik Kershaw – Save The Whales

Dienstag, Juni 13, 2006

Freitag, Juni 09, 2006

Und keiner hat's gemerkt

In seinem Klassiker A Technique for Producing Ideas beschreibt James W. Young meine Lieblingsdefinition einer Idee:
“Eine Idee ist eine neue Kombination aus alten Elementen.“
So sieht das mal aus. Außerdem gilt der Satz:
"Der Zufall bevorzugt den vorbereiteten Geist"
von Pasteur. Und Ideen kommen halt meist nach einer Phase des Nachdenkens – der Vorbereitung – wie aus dem nichts. Daraus folgt natürlich: Wer viele Ideen haben will, muss sich mit vielen alten Elementen füttern, damit er ordentlich was zum Kombinieren und Zubereiten hat. Sonst sagen Zufall und Idee: Nein, zu dir komm ich nicht. Bei Webb und überhaupt heißen diese Elemente „general knowledge“.

General Knowledge bedeutet: Einerseits zu wissen, dass TKKG-Tarzan jahrelang mit einem Spitznamen rumgelaufen ist, dessen Bedeutung ihm absolut schleierhaft war, bis er dann schockiert dessen Ursprung feststellen musste und sich fortan Tim nennen ließ. Und es bedeutet gleichzeitig, Sätze wie „Shall I compare thee to a summer’s day?“ zum Anlass nehmen zu können, auch den Rest des Sonetts vorzutragen.

Manchmal glaubt man aber auch nur, etwas zu wissen. Und schon geht’s schief: Ich weiß nicht, wer die Anzeige für American Express ersonnen hat, die im aktuellen Spiegel zu bewundern ist (leider kein Scan, vielleicht nächste Woche oder so). Ich weiß: Man kann sich ja mal vertun. Oder man ist sich unsicher. Aber prüft man sein Geschreibsel nicht vorher mal auf inhaltliche Richtigkeit, bevor man es in Druck gibt? Jedenfalls versucht diese Anzeige dem Leser zu sagen, dass es jetzt Backstage-Karten für die Stones-Tour zu gewinnen gibt. Die Headline hingegen sagt:
“Erleben Sie das Konzert-Ereignis des Jahres wie ein Roadie.“
Ja, wie bitte? Wenn ich gewinne muss ich bei Affenhitze (Murphy’s Law) stundenlang beim Bühnenaufbau schuften, nur um sie nach dem Konzert bis tief in die Nacht wieder abbauen zu dürfen? Offensichtlich ist niemand im Verlauf der Abstimmung darüber gestolpert. Was verwunderlich ist. Denn bis eine Anzeige im Spiegel steht, hat sie viele, viele Schreibtische passiert.

Now playing: Depeche Mode – Shouldn’t Have Done That

Drauf gekommen nach Lektüre dieses Beitrags

Donnerstag, Juni 08, 2006

Die Welt zu Gast bei Vollidioten?

Wenn ich mit einer Menge Rauschgift und Bargeld unterwegs wäre und von der Polizei aufgegriffen werden würde, dann müsste ich damit rechnen, die Hosen runterlassen zu dürfen. Wenn ich ein unauffälliges 16 Jahre altes Mädchen auf dem Weg ins Stadion wäre, natürlich auch.

Zieh dich aus, kleine Maus, mach dich nackig. Denn man kennt doch das perfide Denken der Hooligans und weiß, dass
„unscheinbare, jüngere oder ältere und insbesondere weibliche Personen, die aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes nicht den gewalttätigen Fans zugeordnet werden können“
die schlimmsten sind. Kann ich ja verstehen. Wenn ich als Ordnungskraft den ganzen Tag nur besoffene Proleten vor der Luke hab, dann will ich auch mal bisschen Abwechslung haben.

Now playing: Juliane Werding – Oh Mann

Bitte kein Bud

Daran hab ich ja noch gar nicht gedacht, aber das kommt ja noch dazu: BEI DIESER WM-TM GIBBET JA NOCH NICHT MAL BIER! Na gut, in einem Drittel der Stadien wird immerhin unmarkiertes Bit ausgeschenkt. Die Besucher der anderen Begegnungen müssen allerdings mit Reiswein vorlieb nehmen.

Die Stadien selbst interessieren mich aber ja bekanntlich genau so wenig wie Nutella in Fußbällen. Nur: was ist jetzt mit den public viewings öffentlichen Vorführungen? Ist es jetzt so weit, dass ich auf dem Heiligengeistfeld, im Herzen von St. Pauli, kein Astra trinken darf? Hoffentlich nicht. Und wenn doch: DAS WOLLEN WIR DOCH ERST MAL SEHEN!

Now playing: Tom Angelripper – Es gibt kein Bier auf Hawaii

Artikel via Werbeblogger

Freitag, Juni 02, 2006

WM-TM-Final-Tickets abzugeben

Mist verdammter Dreck, Dreck, Dreck! So was Blödes aber auch. Jetzt gewinn ich doch glatt drei Tickets für das WM-TM-Finale und kann als „ Offizieller Nichtpartner der FIFA Fussball WM 2006 TM“ ja wohl schlecht hingehen. Karten sind deshalb zu verschenken. Top-Plätze im abgesperrten VIP-Bereich, bei Bedarf beheizbar und im Nu in Stehplätze umgewandelt. Siehe (anzuklickendes weil größer machendes) Foto:



Now playing: Mesh – Believe Me

Donnerstag, Juni 01, 2006

Schweinischer Blindtext?

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Now playing: Trio – Da, da, da.