Dienstag, Februar 28, 2006

Mösen morsen

„WTF? Was hat er denn jetzt wieder?“ wird der eine oder andere denken. Zu Unrecht, denn leider ist die Headline nicht von mir. Nein, dahinter verbirgt sich im Prinzip das, womit ich mich den lieben langen Tag beschäftigen muss: Kommunikation.

Eine, zugegeben, recht eigenwillige Form der Kommunikation:
4 Frauen geben Impulse ihrer Beckenbodenmuskulatur über ein Biofeedbacksystem in einen Computer ein. Die Impulse werden mittels Vaginalelektroden übertragen und akustisch dargestellt. (...) Ein Teil des Ergebnisses der vaginalen Muskeltätigkeit kann dechiffriert werden, ähnlich der Entschlüsselung von Morsezeichen.
Ist das die Zukunft des Chatrooms? Und ist das jetzt noch Kunst oder schon Grundlagenforschung? Auf jeden Fall eine sehr interessante Form der Vernetzung. Dass bei dem Geschnatter irgend etwas Brauchbares heraus kommt, glaub ich zwar nicht, aber wer weiß? Vielleicht lässt sich die Technik ja anderweitig verbraten? Fernbedienung? Reisewecker? Ob das alles öffentlich stattfindet, weiß ich nicht, befürchte es aber fast. Wer also der Projektgruppe “Feuchte Wiesen“ (!) beiwohnen möchte, muss sich am 10. und 11. März in der Fleischerei (!!) in Wien einfinden. Wer nicht, der nicht.

Now playing: Belle And Sebastian – Dirty Dream Number Two

Freitag, Februar 24, 2006

Finden Sie den Unterschied

Das ist eine Schlagzeile:
Nothing could stop the Japanese army.
Und das ist eine Werbezeile:
Nothing could stop the Japanese army. Not even a pregnant woman.
So macht man das. In diesem Fall hierfür. Hat fast was delaneyeskes.

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Now playing: Milu – Nie Genug

Ist doch Kinderkram

Hübsche Idee, sehr schön umgesetzt: McDonalds-Spot

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Now playing: Zeraphine – Die Macht in dir

Via Werbeblogger

Donnerstag, Februar 23, 2006

Rettet den Airbag - warum auch immer

Der Verein Deutsche Sprache e. V. ist eins meiner Lieblingsbeispiele für „schlecht gemeint, schlecht gemacht“. Ziel des Vereins ist der Erhalt der deutschen Sprache und der Kampf gegen Angli-, und sonstige Zismen à la wie „ich erinnere das nicht“, „in 2006“ und so weiter. So weit, so gut. Er kämpft natürlich auch gegen Scheinenglisch wie „Handy“ (Mobile Phone) und gegen falsch eingesetztes Englisch wie „Oldtimer“ (Vintage Cars). Von mir aus.

Albern wird der Kampf spätestens dann, wenn es gegen gebräuchliche Begriffe wie „E-Mail“ (E-Post) oder „Airbag“ (Prallsack) geht. Das ist jedenfalls meine Meinung, über die kann man streiten.

Jetzt begab sich aber folgendes: der VDS hatte eine Idee. Die Idee einer Wortpatenschaft. Man kann sich als Pate für sein deutsches Lieblingswort anmelden, zahlt 5 Euro und bekommt dafür die Wortpatenschaft. Abgesehen davon, dass ich es mehr als dreist finde, sich hinzustellen und allen Ernstes als Verwalter der deutschen Sprache aufzutreten und pro Wort auch noch Geld zu kassieren, ist die ganze Sache so inkonsequent wie nur was. Schon verwunderlich, bei den Schirmherren - da kommt natürlich der Verdacht auf, hier werden einfach mal zwei Namen instrumentalisiert. Macht schließlich mächtig was her:

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Hintergrund der Initiative:
Alle zwei Wochen stirbt eine von 6000 Sprachen weltweit. Auch in Deutschland veröden ganze Wortlandschaften. Mäßiges Englisch und krudes Denglisch überall. Erste Ursache: Die weltweite Amerikanisierung über Internet und Massenmedien. Zweite Ursache: Unsere Nachlässigkeit. Wir achten nicht genug auf die Sprache, die wir alltäglich sprechen; wir achten sie nicht. Der enge Zusammenhang zwischen Sprache, Geist und Kultur - auch Wirtschaft und Wohlstand - ist uns nicht bewußt [sic!]. Auf dieser Erkenntnis fußt die Idee der Wortpatenschaft: mit einem lachenden und einem weinenden Auge...
Dann mal los: Neben so urdeutschen Wörtern wie Backgammon, Badminton und Croissant kann man lustigerweise auch die Patenschaft für das so viel gescholtene Wort Airbag erstehen:

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Weiter hab ich die Pfui-Wortliste des VDS noch nicht durch, aber ich bin mir sicher, dass sich da noch das eine oder andere böse Wort in der Patenschaftliste finden lässt. Was soll also die ganze Aktion? Leeres Geschwätz? Ne schnelle Mark machen? Aber bei dem Kooperationspartner wundert mich natürlich gar nichts mehr.

Now playing: Depeche Mode - Fools

Mittwoch, Februar 22, 2006

Ohne Sinn

"Lust auf Miete?"
"Nö. Wieso?"
"Och, nur so. Lust auf'n Bagger?"
"Junge, schieb ab!"
"Och, ok."

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Now playing: Velvet Underground - I Can't Stand It

Dienstag, Februar 21, 2006

Ohne Worte

Mit ein paar Buchstaben zwar, aber dennoch ohne Worte. KO in der ersten Runde nennt man das.

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Now playing: K’s Choice – A Sound That Only You Can Hear

Punkt 0800

Jeden Morgen um 7.00 Uhr klingelt mein Wecker. Den mache ich aus und schlafe weiter. Um 7.30 Uhr klingelt dann der nächste. Den mache ich, schon wesentlich wacher, aus und schlafe weiter. Und um Schlag 8.00 Uhr weckt mich dann das Haus. Irgendwas ist immer. Türklingeln, Nagel in die Wand schlagen oder runter fallende Teller. Jeden Morgen. Immer um 8.00. Nie um 5 vor oder 5 nach, immer um Punkt. Muss mal nachschauen, ob das in der Hausordnung so gefordert wird. Würde mich nicht wundern.

Now playing: Bob Marley - Get Up, Stand Up

Freitag, Februar 17, 2006

Wunderbrar

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Now playing: Ladytron - Playgirl

Via Cool LOking Ads

Popp-Art

Wenn es mit der Erektion nicht mehr so klappt, dann kann man ja immer noch auf die berühmten Pillen zurück greifen. Die können aber Nebenwirkungen haben. Und wie die sich mit Alkohol vertragen? Man weiß es ja nicht so genau. Und Alkohol muss eine entscheidende Rolle gespielt haben, bei dem Versuch, das:



und das:



in unheilvoller Allianz zu vereinen. Steckt man nicht drin.

Now playing: Conny Francis – Stupid Cupid

Donnerstag, Februar 16, 2006

Where The Fuck's My Fucking Train?

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Aus akuter Arbeitsüberlastung gibt es an dieser Stelle wieder nur ein Flash-Dings. Aber ein ganz, ganz großartiges. Immerhin.

Now playing: Dr Suman Biswas & Dr Adam Kay – London Underground

Mittwoch, Februar 15, 2006

Der gläserne Konsument

Kunden, die Bücher von Stephen Clarke gekauft haben, haben auch Bücher dieser Autoren gekauft

So oder so ähnlich bin ich tatsächlich schon auf die eine oder andere Sache gestoßen, die ich vorher nicht auf dem Zettel hatte. Das ist bequem und praktisch und überhaupt. Aber will ich wirklich, dass es soweit kommt, wie in dieser Flash-Animation? Sehr schön gemacht.

Now playing: David Bowie – Breaking Glasses

Via Ernie Schenck

K.I.S.S.

Werbeheini: Zunächst einmal müssen wir einen klaren USP definieren, aus den Consumer-Insights einen nachvollziehbaren Reason-Why extrahieren und im zweiten Step am besten beim Brainstorming klären, an welchen Touchpoints wir den Verbraucher abholen. Emotional gesehen.

Kunde: Wat is?

Werbeheini: Das muss alles gut durchdacht sein. Gerade auf einem so hart umkämpften Markt wie dem ihren. Die kreative Idee und eine stringente Adaption auf sämtliche Werbemittel sind das A und O einer erfolgreichen Strategie. Mit Wischi-Waschi-Marketing kommen wir da genau so wenig weiter wie mit Hacke-Spitze-Eins-Zwei-Drei. Deshalb muss die Tonalität klar definiert sein. Deshalb brauchen wir eine Kernaussage, die den Produktvorteil einfach, schnell und einzigartig kommuniziert.

Kunde: Is dat alles? Dat kann ich auch allein.

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Now playing: Velvet Underground – Follow The Leader

Quelle

Dienstag, Februar 14, 2006

Geladen und entsichert

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Via Ulysses

Now playing: Nick Drake – Suicide Is Painless

Mein Blog - mehr als ein Weblog!

Nämlich was, Klugscheißer? Zwei Blogs? Keine Headline dieser Welt kann schlimmer sein als die, die mit „Mehr als ...“ arbeiten. Denn das ist, siehe oben, mehr als nur eine böse Falle. Es ist einfallslos und macht das klein, was man eigentlich herausheben will: “Hey, wir sind mehr als nur ein Autohaus. Bei uns gibbet auch lecker Käffchen.“. Man sollte also meinen, dass diese Floskel in irgend einem Rinnstein vor sich hinstirbt. Dann bekommt man allerdings so ein komisches Gefühl und denkt: „Guckste besser mal nach!“

Und schon wundert man sich. Mehr als man glaubt. Da wird – sicherlich ohne rot zu werden – „mehr als kostenlos“ versprochen. Da tummeln sich Verkehrsverbunde, die allen Ernstes damit angeben, mehr als nur eine Haltestelle anzufahren. Wem Last Minute nicht Last Minute genug ist, der bekommt halt mehr als Last Minute. Den Claim „Handwerk hoch Zwei. Mehr als du denkst“ versteh ich nicht.

Und mehr als weiter geht die grausame Reise: Wer stolz darauf ist, mehr als Farbe zu verkaufen, der darf das natürlich auch in die Welt hinaus posaunen – notfalls als Claim. Auch Kirchen brauchen, siehe oben, heutzutage ihre Unterschrift. Und auf die herrlich unverkrampfte und überraschende Mehr-als-man-glaubt-Nummer stößt man da öfter als man glaubt. Aber was reg ich mich auf, sollen die Leute mal machen, ist mir eigentlich mehr als egal. Zum Schluss noch etwas mehr als hübsches:

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Now playing: Roxy Music – More Than This

Montag, Februar 13, 2006

Caché

Mensch Haneke, alte Socke, was tun Sie Ihrem Publikum bloß immer wieder an? Ich würde jetzt gerne etwas über Ihren aktuellen Film “Caché“ schreiben, aber an anderer Stelle haben Sie darum gebeten, das Ende nicht zu verraten – ich werd mal versuchen, mich auch daran zu halten.

Darf ich sagen, dass das Ende verstörend ist? Bestimmt. Kann sich eh jeder denken. Auf jeden Fall kann ich sagen, dass der Film den Zuschauer fesselt und nervt. Ich fang mal beim Nerven an, weil das 1. Stilmittel und 2. Inhalt ist: Eine durch und durch bürgerliche bis links-liberale französische Intellektuellenfamilie (Vater: Moderator einer Literaturshow, Mutter: Lektorin, Kind: Kind) bekommt Video-Bänder vor die Tür gelegt, auf denen nichts zu sehen ist außer einer Aufnahme ihres Wohnhauses. Stundenlang das gleiche Bild, später kommen Aufnahmen der gleichen Machart mit anderen Bildern dazu. Die gleiche Kameraeinstellung zieht sich durch die Außenaufnahmen des Films - und das nervt. Soll es aber auch, denn immer erst im letzten Moment merke ich, ob es sich wieder um ein Video handelt, oder um die (filmische) Realität. Noch nerviger wird es, als plötzlich auch bewegte Bilder per Video an die Familie gehen.

Das fesselt aber auch. Genau so fesselt die langsam kriechende Ohnmacht, die die Familie befällt (logisch: die Cops können wieder nix machen). Der tägliche Trott wird unterbrochen (um nicht zu sagen: gefickt) durch ein paar Videos und (vermeintliche?) Kinderzeichnungen, die immer etwas mit Blut zu tun haben.

Erinnerungen des Familienvaters werden wach, er kann – oder will – sich niemandem anvertrauen, er ist in der Familie allein, seine Frau fühlt sich dadurch seines Vertrauens beraubt und sucht anderwärtig emotionalen Halt, was wiederum Sohnemann zweifeln lässt. Und ich? Mittendrin, statt nur dabei. Und am Ende? Allein gelassen. Großartig!

Wer wie, ich gebe zu, ich, nach den ganzen Vorabberichten einen ähnlich brachialen Verstörer wie „Funny Games“ erwartet hat, sieht sich getäuscht, wenn auch nicht enttäuscht. Irgendwie bedrohlich ist es immer, immer kurz davor zu kippen – und das ist es, was den Film so böse macht: Das Warten. Plötzlich explodiert das Kino in dem einen und zu dem Zeitpunkt völlig (!) unerwarteten Augenblick in einem kollektiven Aufschrei, nur um gleich darauf weiter zu warten. Und irgendwann ist es eben vorbei, nur eben nicht richtig. Das lädt natürlich ein zu jeder Menge Feuilletonisten-Geschwätz. Kann ich bitte mal irgendwo eine vernünftige Kritik oder Rezension lesen? Hab gerade keine gefunden. Hier ist deshalb eine: Großartiger Film, seltsamer Film, nerviger Film. Haneke halt.

Now playing: Belle And Sebastian – Fuck This Shit

Freitag, Februar 10, 2006

Kindermund Teil II

Dann noch mal wat Nettes zum Wochenende. Hab ich gerade per E-Mail von Schwesterherz erhalten. Scheint nicht mehr ganz original zu sein (wie das bei den Dingen, die im Netz die Runde machen nun mal so ist). Den Ursprung konnte ich auch nicht mehr feststellen, keine Ahnung, ob das wieder so ein Urban-Legend-Ding ist. Auf jeden Fall ist es absolut zauberhaft. Oder um es mit den Worten vonWir sind Helden* zu sagen: Wer dafür keine Tränen hat, wird morgen blind.

A group of professional people posed this question to a group of 4-8 year-olds, "What does love mean?" The answers they got were broader and deeper than anyone could have imagined:

"When my grandmother got arthritis, she couldn't bend over and paint her toenails anymore. So my grandfather does it for her all the time, even when his hands got arthritis too. That's love." Rebecca- age 8

"When someone loves you, the way they say your name is different.
You just know that your name is safe in their mouth." Billy - age 4

"Love is when a girl puts on perfume and a boy puts on shaving cologne and they go out and smell each other." Karl - age 5

"Love is when you go out to eat and give somebody most of your French fries without making them give you any of theirs." Chrissy - age 6

"Love is what makes you smile when you're tired." Terri - age 4

"Love is when my mommy makes coffee for my daddy and she takes a sip before giving it to him, to make sure the taste is OK." Danny - age 7

"Love is when you kiss all the time. Then when you get tired of kissing, you still want to be together and you talk more. My Mommy and Daddy are like that. They look gross when they kiss" Emily - age 8

"Love is what's in the room with you at Christmas if you stop opening presents and listen." Bobby - age 7 (Wow!)

"If you want to learn to love better, you should start with a friend who you hate," Nikka - age 6 (we need a few million more Nikka's on this planet)

"Love is when you tell a guy you like his shirt, and then he wears it everyday." Noelle - age 7

"Love is like a little old woman and a little old man who are still friends even after they know each other so well." Tommy - age 6

"During my piano recital, I was on a stage and I was scared. I looked at all the people watching me and saw my daddy waving and smiling. He was the only one doing that. I wasn't scared anymore." Cindy - age 8

"My mommy loves me more than anybody. You don't see anyone else kissing me to sleep at night." Clare - age 6

"Love is when Mommy gives Daddy the best piece of chicken." Elaine-age 5

"Love is when Mommy sees Daddy smelly and sweaty and still says he is handsomer thanBrad Pitt." Chris - age 7

"Love is when your puppy licks your face even after you left him alone all day." Mary Ann - age 4

"I know my older sister loves me because she gives me all her old clothes and has to go out and buy new ones." Lauren - age 4

"When you love somebody, your eyelashes go up and down and little stars come out of you." (what an image) Karen - age 7

"You really shouldn't say 'I love you' unless you mean it. But if you mean it, you should say it a lot. People forget." Jessica - age 8

And the final one -- Author and lecturer Leo Buscaglia once talked about a contest he was asked to judge. The purpose of the contest was to find the most caring child. The winner was a four year old child whose next door neighbor was an elderly gentleman who had recently lost his wife. Upon seeing the man cry, the little boy went into the old gentleman's yard, climbed onto his lap, and just sat there. When his Mother asked what he had said to the neighbor, the little boy said, "Nothing, I just helped him cry"


Now playing: Depeche Mode – The Meaning Of Love

*PS: Allein schon für die Vinyl-Single muss man sie lieben.

Alle Räder stehen still,

wenn dein starker Arm es will. Am Dienstag ist es also soweit. Ver.di bläst zur Attacke, der Müll bleibt liegen. Und zur Feier des Streiks gibt es putzige Tipps für die Bevölkerung. Zum Beispiel diesen:
“Bis Montag noch den Müll loswerden und mit weißen Säcken eindecken. Blaue und andere Säcke dürfen nicht an die Straße
Ooooooooch, blaue Säcke dürfen also nicht an die Straße? Wegen einer 40-Stunden-Woche macht ihr die Welle, aber ich soll mich gleichzeitig an diesen unglaublich deutschen Kleinscheiß halten? Ja nee, Freunde, is klar. Dreimal dürft ihr raten, mit welchen Säcken ich mich eindecken werde.

Now playing: The Cure - Fight

Donnerstag, Februar 09, 2006

Him Name Is Green, Hopkin Green. Frog.

If I looking for frog

Him name is hopkin green frog

I lost my frog

Love, Terry

PS: I’ll find my frog

Who took my frog

Who found my frog


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Was soll man denn jetzt dazu noch groß schreiben? An Skurrilität ist das jedenfalls kaum noch zu überbieten.

Now playing: U 2 – Still Haven’t Found What I’m Looking For

Mittwoch, Februar 08, 2006

Auch das noch!

Der Kulturkrieg weitet sich aus: Deutsche Nonne bei Kinderarbeit erwischt!

Drittweltländer außer sich. Deutsche Flaggen werden verbrannt, erste Engpässe treten auf. Spendenkonten bei allen Banken und Sparkassen werden eingerichtet. Ein aufgebrachter Teppichhändler: „Wir erwarten, dass die Deutschen unseren Kindern die Arbeit lassen!“ Der Bestechungsgelderfluss in die betroffenen Gebiete sei nicht betroffen, so ein Sprecher des auswärtigen Amtes. C&A fürchtet ernste Umsatzeinbußen durch Boykott-Aufrufe. Bundestrainerin Merkel genervt: „Nu bleibt ma alle aufm Teppich! Kommt überhaupt noch jemand zur WM?“

Now playing: Depeche Mode – Personal Jesus

Idee für Trendsportart: Buddha-Bashing

Alle Welt beleidigt gerade Religionen, Religionsstifter, Religionsführer. Da will ich natürlich nicht hinten anstehen. Aber als hipper crazy Werber kann ich auch schlecht auf einen fahrenden Zug springen. Die Moslems, Juden und Christen können mir also humortechnisch mal den Buckel runterrutschen - ich will die Buddhisten. Achtung, geht los: Also:
Ihr habt, mit Verlaub, alle einen Knall
Catch me, if you can. Ach, das interessiert die Buddhisten gar nicht? Abgefahrener Haufen. Da mach ich glatt mit. Hübsch ist übrigens auch die Rebranding-Idee auf ihaveanidea.

Now playing: REM - Losing my Religion

Stock And Awe

Frau Einzelfall sagt in ihrer aktuellen Ausgabe, ich solle doch mal zwei, drei, vier Dinge preisgeben. Nun denn:

Vier Jobs in meinem Leben:

* Gabelstaplerfahrer
* Sommelier
* Technik-Call-Center-Agent
* Texter

Vier Filme, die ich immer wieder sehen kann (Achtung, hier schummel ich ein bisschen):

* Der Pate I-III
* Winnetou I-III
* Bud Spencer & Terence Hill (Gesamtwerk)
* Faust (Gründgens, Quadflieg)

Vier Orte, an denen ich gelebt habe:

* Oldenburg
* Denver
* Hamburg
* Mehr hab ich nicht vorzuweisen. Deshalb nutze ich den Platz an dieser Stelle, um Word zu fragen, wo zum Geier das Problem bei dem Wort gelebt ist?

Vier TV-Shows, die ich sehr gern sehe:

* Friends
* 24
* Seinfeld
* Geliebt habe ich: Frontal (R.I.P.)

(1-3 allerdings nur auf DVD – TV abgemeldet, läuft eh nur Scheiß)

Vier Orte, an denen ich Urlaub gemacht habe:

* Uzès (scheint ja in so eine Liste zu gehören)
* Anticoli Corrado
* Neuenbrook
* Flackwell Heath

Vier meiner Lieblingsgerichte:

* Palmenherzen mit Rucola und Parmesan
* Grünkohl mit Pinkel und Salzkartoffeln
* Tomaten mit Mozzarella (Ruhig aus Kuhmilch. Das Original aus Büffelmilch wird maßlos überschätzt)
* Nudeln in allen Varianten (Wasser und Hartweizengrieß. Eiernudeln sind eklig)
Die Frage, die sich bei diesem Fragebogen natürlich unweigerlich stellt, ist, ob es Menschen gibt, die tatsächlich die unsägliche Pizza Quattro Stagioni mögen.

Vier Webseiten, die ich täglich besuche:
(in der Woche jedenfalls)

* Diverses Zeugs aus meiner Blogrolle
* Zeit
* Depeche-Mode-Forum
* Amazon (auch wenn ich nicht täglich bestelle. Einfach mal so. Bisschen gucken.)

Vier Orte, wo an denen ich jetzt lieber wäre:

* Mond
* Mars
* Pluto
* Bett

Vier Blogger, die das über sich ergehen lassen sollen:

Wer immer es auch will.

Now playing: Crowded House – Four Seasons in One Day

Dienstag, Februar 07, 2006

Wat denn nu?

Dass Frauen aber auch nie wissen, was sie eigentlich wollen. Zitat:
Aua! Ach nee, doch nicht.
Da soll einer schlau draus werden. Zeit, Feierabend zu machen. Für die junge Dame jedenfalls.

Now playing: Milu - Lustschmerz

Chicks 'n' Chuck

Ich kann gar nicht genau sagen, woran es liegt und ein bisschen peinlich ist es ja auch, aber ich könnte mich totlachen über den Spot von www.new-girlfriend.com.

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Das ist eine Seite, auf der man ganz offensichtlich neue Bekanntschaften machen kann, auf der man, wenn es sie geben würde, neue Bekanntschaften machen könnte,* wenn die Ex zum Beispiel das olle Chuck-Norris-T-Shirt weggeschmissen hat und man sie deshalb vor die Tür setzen musste, bevor man sich sein neues zusammenstellen konnte. Da stehen dann Sachen drauf wie The quickest way to a man’s heart is with Chuck Norris’ fist. oder There is no theory of evolution. Just a list of creatures Chuck Norris allows to live.

Damit geht man dann auf Brautschau und schwupps ist man wieder im Internet auf der Suche nach der nächsten, die hoffentlich etwas verständnisvoller ist.

Now playing: Depeche Mode – Barrel Of A Gun

*Ich soll Seiten erst anschauen, bevor ich drüber schreibe
Ich soll Seiten erst anschauen, bevor ich drüber schreibe
Ich soll Seiten erst anschauen, bevor ich drüber schreibe
Ich soll Seiten erst anschauen, bevor ich drüber schreibe
Ich soll Seiten erst anschauen, bevor ich drüber schreibe

Freitag, Februar 03, 2006

Sternzeichen Zwilling

Vor einiger Zeit gab es im Rahmen der Einführung der völlig überflüssigen und in naher Zukunft wieder vom Markt verschwundenen (Achtung: Nix Journalismus-Blog, Subjektives-Gelaber-Blog!) „WeltKompakt“ eine Plakatkampagne mit (unter anderem) folgenden Motiven:

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Agentur weiß ich gerade nicht. Falls es jemandem anders geht, bitte ich um Info. Danke an Kein Einzelfall für die Aufklärung: JvM/Spree Und heute (erst) stoße ich im tbwa-Blog auf die Kampagne zum „Young Director’s Award“:

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Eigentlich passt die Idee hier viel besser, aber mal ehrlich. Die sind sich schon arg ähnlich. Auch wenn ich nix unterstellen will, dafür ist die Idee im Director-Fall doch zu nahe liegend. Manchmal kommen Kunden und/oder Ideen einfach nicht rechtzeitig.

Now playing: Die Ärzte – Zu spät.