Donnerstag, April 27, 2006

Schöne Grüße aus der Realität

Image-Werbung ist manchmal ganz einfach: Dramatisieren, übertreiben, überraschen. Das wissen auch die Jungs und Deerns bei Fallon, Singapur und haben sich für VW das hier ausgedacht:
This is Wolfsburg, home of Volkswagen

Image Hosted by ImageShack.us

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Das Schlimme ist: Hier wird nichts übertrieben. In Wolfsburg gibt es tatsächlich nichts außer VW und der Autostadt, die wiederum ohne VW nicht da wäre. Die Kampagnen-Ausdenker wären vermutlich überrascht, wie nah sie mit ihrer Kreation an der Realität liegen. Und wenn sich jetzt irgend ein Wolfsburger beleidigt fühlt: Du weißt, dass ich Recht habe.

Now playing: Depeche Mode – Nothing

Via Ads of the world

Kommentare:

Florian hat gesagt…

Genau das habe ich auch kürzlich in einem interessanten Spiegel-Artikel gelesen. die Deutsche Wirtschaft wird - zumindestens für den normalen Lohnarbeiter - so oder so über kurze Sicht zusammenbrechen. Administration und Management bleibt vielleicht hier in Deutschland aber der Rest... "muss sehen, wo er bleibt".

Traurig aber wahr.
Viele Grüsse von einem Neuling in der Blogosphäre :)

Anonym hat gesagt…

...Naja, so als gebürtiger Wolfsburger kann ich dir natürlich nicht ganz zustimmen. Sicher, Wolfsburg ist eine sehr junge Stadt, deren Sehenswürdigkeiten für Außenstehende eher begrenzt sind. Natürlich gäbe es ohne Volkswagen fast nichts - immerhin ist die Stadt ja erst um das VW-Werk herum entstanden - aber dennoch gibt es ein paar weitere nette Orte, die doch zumindest erwähnt werden sollten: Phaeno, Badeland, Wake Park, SoccaFive Arena, VW Arena, Schloss, Planetarium, Kunstmuseum, Allerpark und viele, viele Grünflächen inmitten der Stadt sind für mich nur einige Beispiele. Um sich in Wolfsburg zu verlieben muss man aber vermutlich schon einen zweiten oder dritten Blick riskieren..

ramses101 hat gesagt…

OK, von mir aus. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Kampagne mit Wolfsburg und VW tausendmal mehr auf den Punkt ist, als es mit Stuttgart und Mercedes der Fall gewesen wäre.